Von Spiel zu Spiel


 

Von Spiel zu Spiel:

 

Ein Kleiner Tour Bericht aus Braunschweig von Günni

Zuerst einmal es war superklasse.

Wir sind Samstagfrüh in Kassel losgefahren. In Braunschweig dann auf einem Wohnmobil-stellplatz an dem Bürgerpark wo auch ein schon ein paar Gladbacher waren. Landschaftlich schön gelegen. Kurz was gegessen und dann mit dem Bus zum Hauptbahnhof.

Dort haben wir unseren ersten Fehler gemacht. Eigentlich war geplant mit der Straßenbahn zum Stadion weiterzufahren. Das haben wir nicht gemacht, weil viele Gladbacher vor den Shuttlebussen standen, also wir auch dahin. Ist ja sicherer mit vielen zusammen ins Stadion zu fahren. Also schnell einen Sitzplatz im Bus gesichert, nur nichts passiert. Der Bus voller Fans, nur der Bus fährt nicht los.

Nach 10 min entstand leichte Unruhe und einige wollten zur Straßenbahn. Das war aber nicht mehr möglich weil abgeriegelt und die Polizei keinen mehr durchließ. Aber in einem total freundlichen Ton, hier möchte ich mal die Polizei und die Ordner loben, ein total entspanntes Verhältnis.

Nach ca. 20 min kam dann unser Begleitschutz 2 Polizeiwagen einer vor dem Bus einer dahinter aber anstatt direkt zum Stadion zu fahren ist er über den Autobahnring gefahren also statt 10 min 30 min. Im Stadion die Kontrollen sehr human. Viele bekannte Gesichter dort gesehen und viele Fans waren in Karnevalskostümen.

Zum Spiel: Eine klasse Stimmung. Keine Pyro, also alles gut. Schade das Mark diesen doofen Fehler gemacht hat. Nach dem Spiel hat Mark noch aufmunterten Beifall bekommen. Nach Spielschluß wollten wir noch eine Bratwurst essen hatte uns Stefan sehr empfohlen. Was war „Bratwurst ausverkauft“. Mist. Kurz danach gingen die Gitter zu den Aufgängen im Gästeblock runter. So schnell hab ich das noch nie erlebt. Dann zu den Bussen, die für die Gästefans bereit gestellt waren. Straßenbahn wollten wir jetzt nicht fahren und natürlich wieder einen Riesenumweg. Sah schon krass aus hinter jedem Bus 2 Polizeifahrzeuge. Was die anderen Autofahrer auf der Autobahn wohl gedacht haben????? Am Bahnhof dann in den Bus gestiegen und zurück zum Womo.

Am nächsten Morgen sind wir relativ früh losgefahren da unserem Standplatz der Karnevals-umzug vorbeiziehen sollte ist übrigens der größte Norddeutschlands ca. 3,5 std.

Fazit Immer wieder gern nach Braunschweig

Günni

 

 

Hier ein kurzer Bericht von der Tour nach Rom 2013:

von Wolfgang

 

DSCF8182  Rom - Wolfgang Auf der Spanischen Treppe

20.02.
Treffen bei Thomas in Neuss dann mit Bus und Bahn zum Flughafen. Andreas und Petra sind bereits am 19. von der kleinen Startbahn des Flughafen Düsseldorf (die in Weeze ;-) ) nach Rom gestartet und auch gut angekommen.

Der Flieger war voll besetzt, gut zu einem Drittel mit Borussen. Zwischenlandung in Paris ohne besondere Vorkommnisse. Der Weiterflug hatte auch keine Verspätung, so dass wir pünktlich in Rom gelandet sind. Nachdem wir unser Gepäck hatten, sind wir zum Bahnhof. Der Zug hatte 20 Minuten Verspätung, was uns gut gepasst hat, da wir die reguläre Abfahrtszeit knapp verpasst hatten.

Am Hauptbahnhof haben wir mit Hilfe der Polizei den Weg gefunden und sind zügig zum Hotel. Zwischendurch wollte mein Koffer nicht mehr mitrollen und hat sich auf den Bürgersteig gelegt. Ich konnte ihn aber jedes Mal überreden doch noch mitzukommen. Koffer in die Zimmer, kurz frisch machen und dann ging es zum Essen. Petra und Andreas waren in der Zwischenzeit auch wieder im Hotel, so dass wir dann zusammen los sind.

Von meiner Arbeit her kenne ich Susen, die in der Nähe einen Tisch reserviert hatte und dort auf uns wartete. Nach einem dann doch extrem langen Spaziergang von 48 Metern, kamen wir dann zum Restaurant. Mir hat es dort super geschmeckt und soweit ich weiß den anderen auch, aber laut Susen war es für Römer Verhältnisse doch nur durchschnittlich.
(Nachtrag: Ich hatte gestern wieder italienisches Essen; ICH WILL WIEDER NACH ROM !!!!)

Nach dem Essen sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen, zum Collosseum, zum Trajan-Platz, zum Complesso del Vittoriano (dem Mahnmal für die Gefallenen, im Volksmund auch Schreibmaschine genannt) und dann noch ein bisschen weiter so dass wir am Ende gegen halb zwei wieder im Hotel waren.

21.02.
Frühstück. Dann ein kleiner Spaziergang bei dem ich mich verabschiedet habe, da ich mich noch einmal mit Susen getroffen habe. Die anderen sind noch etwas weiterspaziert (u.a. zum Trevi-Brunnen) und ich bin dann auf der Spanischen Treppe wieder dazugestoßen. (Videos von den Borussen gibt’s im Internet, ein paar Bilder lade ich aber hier noch hoch.) Da haben wir mitgefeiert und gesungen und jeder der wollte konnte auch ein Bild mit Hans Meyer, Rainer Bonhof oder Rolf Königs machen.

Königs hat das Rennen vom Treppenfuß bis nach oben auf jeden Fall gewonnen. Er hat nur knapp 5 Minuten gebraucht. In der Zeit kam Hans Meyer gerade einmal 10 Meter weit, da er bei jedem Schritt zu einem Foto aufgefordert wurde. Rainer Bonhof war aber auch nicht viel schneller.

Wir sind dann relativ zeitig zur Piazza del Popolo damit wir früh zu den Shuttlebussen kamen. Auf dem Platz war es aber noch sehr ruhig, daher haben wir mit Emry und den Rautenreitern noch was Bier getrunken und sind dann los.

Bis hierhin war alles gut, danach war (fast) alles Scheiße.

Es gab keine Beschilderung und auch keine Hinweise vom Fanprojekt wie wir zu den Bussen kommen können. Wir sind dann doch noch hingekommen und die ersten Busse kamen uns schon entgegen. Soweit so gut. Oben auf dem Parkplatz standen auch noch Busse und wir denken, dass das ja super klappt. Die ersten Busse waren voll, also zu den nächsten. Dann waren wir im Bus drin und nix passiert. Erst nach einer dreiviertel Stunde ging es los. Polizei für die Eskorte war ausreichend vorhanden und keiner kann die Verzögerung verstehen. Anscheinend wollten die noch auf drei Busse warten (als ob die nicht mit der nächsten Runde hätten fahren können…), die dann irgendwann auch kamen und als die voll waren, ging es los.
Die Fahrt zum Stadion ging dann auch relativ zügig und ins Stadion kamen wir auch gut rein. Im Block gab es wie bei Heimspielen üblich freie Platzwahl, so dass wir auch zusammen gesessen haben. Die Stimmung vor dem Spiel war gut, mir haben aber schon die Hirntoten mit ihren Bengalos die Stimmung etwas versaut.

Zum Spiel:
Sag ich garnix. Ihr habt’s entweder gesehen oder darüber gelesen und wenn ich alles schreiben würde, was ich gedacht habe bin ich hier morgen noch am Schreiben. Nur ganz kurz:
1    Ich wollte auf die Borussia Facebook-Seite „Ihr wart Scheiße wie der FC K***“ schreiben und das ist immer noch meine Meinung.
2.    Wir haben eh nur mit 10 Mann gespielt, da konnten wir garnicht gewinnnen. Ein 2 Meter hoher Pfahl im Mittelkreis hätte die Römer mehr gestört als Nr. 6.
3.    Mit ter Stegen im Tor und de Jong im Sturm hätte jede Thekenmannschaft mehr Einsatz gezeigt und hätte sogar gewinnen können.
So das reicht, sonst platzt mir noch die Halsschlagader.

Nach dem Spiel im Taxi zurück zum Hotel. Da haben wir uns umgezogen und sind noch eine Pizza essen gegangen. Judith war platt und ist deshalb im Hotel geblieben und das war das Beste, was sie machen konnte, denn die Pizza war wie das Spiel, Scheiße. Zurück ins Hotel und Feierabend.

22.02.
Frühstück. Thomas wollte unbedingt Erdbeer-Marmelade, wir hatten aber keine mehr. Also hat er welche vom Nachbartisch gemopst und wurde prompt von der Kellnerin erwischt „I see you!“ Als wir ihr erklärt hatten worum es ging hat sie im direkt noch 5 Päckchen hingestellt. Sie war auch mit Abstand die beste Bedienung im Hotel, die anderen waren zwar immer freundlich aber auch irgendwie immer mies drauf.

Seesighting ;-).
Zur Piazza del Republicca und da in die Kirche Santa Maria degli Angeli e di Martiri. Diese ist auf den Fundamenten und mit den Mauern der Therme des Diocletian errichtet, die aber ungefähr viermal so groß war. Die restlichen Fundamente kann man außerhalb der Kirche noch sehen. Auch die Fassade der Kirche besteht ganz offensichtlich aus den Innenwänden der Therme. Danach mit der Metro zum Vatikan und auf den Platz vor dem Petersdom. Sooo imposant kam der mir aber doch nicht vor, ich hatte ihn mir größer vorgestellt. In den Dom rein sind wir nicht, wir hatten einfach keine Lust 5 Stunden zu warten bevor wir reingekommen wären.

Dann Richtung Engelsburg und über den Tiber wieder in die Stadt. Direkt hinter der Brücke war ein Lokal vor dem die italienische und die deutsche Fahne wehten. Am Spieltag wehte dort noch unsere Europapokalfahne anstelle der Deutschen. Als wir ankamen, lag die Fahne aber dann als Tischdecke auf einem der Tische. Ein paar Borussen waren auch noch da und wir haben und uns dann eine richtig gute Pizza reingezogen. Danach ein Eis und wir sind wieder in die Stadt. Unter anderem zur Piazza Navona und dem Pantheon. Gegen Abend sind wir dann wieder langsam in Richtung Hotel und sind ins Lokal vom ersten Abend essen gegangen. Danach noch mit ein paar Bier auf’s Zimmer und dann in die Kiste.

23.02.
Petra und Andreas sind früh los und als wir zum Frühstück kamen, waren sie schon weg.
Wir hatten noch vieeeeel Zeit und sind noch etwas Bummeln gegangen. Dann sind wir zum Hotel zurück und wollten eigentlich mit einem Taxi zum Flughafen, aber wegen des schlechten Wetters waren alle besetzt. Als wir dann an der Metro-Station waren, sind wir eingestiegen und dann doch mit dem Zug zum Flughafen.
Da wir ja soviel Zeit hatten, haben wir uns am Bahnhof am Terminal noch eine Pizza reingezogen und sind dann zum Einchecken.

Da motzte dann die Frau am Schalter: „You are very late. It’s closed. Run to the gate!“ Soviel zum Thema viiiiel Zeit; da hatten wir uns leicht vertan. ?
Auf jeden Fall waren wir immer noch pünktlich am Gate, sogar vor der eigentlichen Boardingzeit. Das das Flugzeug dann auch noch eine halbe Stunde Verspätung hatte, rundet den Aufenthalt im Flughafen Rom dann ab.

Da wir so spät eingecheckt hatten, saßen wir leider nicht mehr direkt zusammen. Von Rom nach Paris saß Judith in der 6. Reihe und Thomas und ich mussten „leider“ in der 4. Reihe sitzen. Businessclass. ?
Ich war dann satt und musste in Paris nichts mehr kaufen weil ich von Thomas noch einiges ab bekommen habe. Was der typisch deutsche Bauer nicht kennt, ist er nicht. (O-Ton Thomas) Auch wenn der typisch deutsche Bauer Österreicher ist. ?

In Paris gab es nix besonderes. Überall liefen noch ein paar Borussen rum, war aber eher eine ruhige Angelegenheit. Also ab in den Flieger (jetzt ohne Business-Class) nach D’dorf und da in den Zug nach Neuss. Thomas war so ausgehungert, dass er sich erst noch einen Döner geholt hat und dann sind wir zu ihm nach Hause. Da haben wir ihn abgeliefert und ich habe Judith dann nach Hause gefahren.

Durch das „schöne“ Wetter habe ich dann etwas länger nach Hause gebraucht, aber immerhin bin ich angekommen im Gegensatz zum 5er BMW der da in den Leitplanken hing. Um 23.15 Uhr war dann auch für mich die Tour zu Ende.

 

alle Fotos können die Mitglieder in unserem Onlinfotoalbum unter http://www.bilder-speicher.de ansehen.

Den Login und das Kennwort für Wolfgangs Bilder erfahrt Ihr im internen Mitgliederbereich.

 


DFB POKAL Viertelfinale in Berlin 11/12:

 

Da ich zum Spiel in Berlin einen Bericht schreiben wollte freut es mich das jemand aus "meinem" Bus schon einen geschrieben hat... ;-)

Quelle: fanprojekt.de :

 

"Über Hertha fahr’n wir nach Berlin" Drucken E-Mail
Geschrieben von Annica   
Donnerstag, 9. Februar 2012

Ob dieser Gesang jetzt besonders geistreich ist oder nicht, darüber lässt sich sicherlich streiten. Aber wenn man drei Monate vor dem Termin des Pokalfinals bereits am “richtigen Ort” ist, dann muss halt improvisiert werden. “Nur nach Hause geh’n wir nicht” oder “Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin” von Berlin aus zu singen, ist bestimmt auch nicht passender.

Aber wen interessieren noch sinnvolle Texte, wenn unsere Mannschaft am gestrigen Abend nach langem Zittern (aus verschiedensten Gründen), ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen ist?! Aber der Reihe nach.

Gegen 09.00 Uhr trafen die ersten von sechs Bussen des Fanprojekts am Überlandbahnhof in Mönchengladbach ein. Sechs Busse. Viele Menschen. Und zunächst nur 1-2 Busse. Dies bedeutete ähnliche Szenen wie beim Winterschlußverkauf. Aber nachdem dann alle irgendwo ein-, wieder aus- und einige Male umgestiegen waren, setzten sich die Busse nach und nach in Bewegung und steuerten das Olympiastadion in Berlin an. Grob geschätzt war auch jedes zweite Auto auf der Autobahn mit Borussia-Schal, Rautenaufkleber oder trikotbekleideten Personen versehen. Aber dass der Andrang auf dieses Spiel groß sein würde, war natürlich keine Überraschung. Schon einige Kilometer vor Berlin fing die Kramerei in den Bussen dann an - alles, was am Morgen mühsam übereinander, und wenig später im Bus wieder ausgezogen wurde, musste jetzt erneut - in der richtigen Reihenfolge - an den Körper gebracht werden. Dass es keine schwerwiegenden Verletzungen gab, ist der Nachsicht von allen Beteiligten zu verdanken, die auf allerengstem Raum, mit Jacken, Schuhen, Socken, Armen und Beinen hantierten und sich immer mehr zum Michelin-Männchen verwandelten. In Bus 4 wurden zudem noch, an einige wenige, probeweise Fußwärmer verteilt, welche die ganz Mutigen nun ebenfalls noch in ihre ohnehin schon viel zu engen Schuhe quetschten (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Udo + Sandra!).

Am Busparkplatz in Berlin angekommen, stellten viele der Reisenden dann aber schnell fest, dass es ja eigentlich gar nicht sooo kalt sei. Jedenfalls nicht, wenn man die lächerlichen -8° mit den sibirischen Temperaturen vom Januar 2010 in Berlin verglich. “Viel zu warm” eingepackt machten sich dann alle nach und nach auf den Weg zum Biergarten und zum Stadion, wo die Kontrollen diesmal verhältnismäßig schnell vonstatten gingen. Nur die Kontrollen am Gästeblock verliefen, so wie man es dort gewohnt ist, teilweise etwas unorganisiert.

Je näher der Anpfiff um 19 Uhr rückte, desto enttäuschter blickten einige Gesichter suchend umher. Aber dann kamen sie doch noch. Pünktlich um 19 Uhr. Mit der Eintrittskarte in der Hand. Mitten in die vollste Reihe des ganzen Gästeblocks hinein. “Entschuldigung, aber das ist mein Platz!” ;) Den Kandidaten 1 und 2 wurde das Szenario der “Fanverteilung” im Block kurz erläutert, verbunden mit der Bitte, sich doch einfach irgendwo hinzustellen, wo Platz sei. Nach kurzem Zögern wurde dies auch in die Tat umgesetzt. Geschätzte drei Minuten später - gleiche Reihe, gleiche Plätze … gleiches Geschehen. Kandidat 3 wollte sich aber nicht so schnell vom Hof jagen lassen und argumentierte “Aber ich suche hier jemanden aus Mönchengladbach!” Für mich ist dies eindeutig der Spruch des Abends gewesen. Wenn die Situation nicht so aussichtslos gewesen wäre, hätte sich bestimmt der ein oder andere hilfsbereite Fan gefunden, der ihn beim Suchen unterstützt hätte. Beim Befragen von ca. 7.000 Fans wärs einem wenigstens nicht zu kalt geworden …

Natürlich füllte sich der Block bis zum Anpfiff und mit großen Erwartungen fieberten alle den anstehenden (vorläufigen) 90 Minuten entgegen. Die mit Hertha-Fans gefüllte Ostkurve gab ein fahnenreiches Bild von sich und auch akustisch hatte man diese schon schlechter erlebt. Auf dem Platz lief zunächst aber nicht viel zusammen. Der Boden zu rutschig, die Pässe zu ungenau, halbherzige und verschenkte Strafraumszenen der Herthaner. In der 35. Minute gab es dann eine kurze Schrecksekunde, als Herrmann und Kobiashvili mit den Köpfen zusammenprallten und Herrmann behandelt werden musste. Zum Glück ging es für ihn aber weiter. In der zweiten Halbzeit suchten die Berliner zunehmend Kontakt zur Rasenheizung… Das Spiel wurde allgemein etwas ruppiger, der gewünschte Spielfluß bleib aus. In der 61. Minute gab es einen Pfostenschuss von Niemeyer, zum Ende der zweiten Halbzeit wurde die Mannschaft von Lucien Favre dann aber aktiver nach vorne, und es gab bessere Chancen. Nach 90 Minuten stand es aber leider immer noch 0:0 und somit zitterten sich alle in die Verlängerung. Zittern, weil es um den Einzug ins Halbfinale des DFB Pokals ging, und das Spiel zwar nicht von der Qualität, aber von der Unterhaltung her trotzdem was zu bieten hatte. Und dem ein oder anderen schlotterten zudem nun auch noch vor Kälte die Knie. Von der anfänglichen Feststellung, es sei ja gar nicht sooo kalt, war man nun weit entfernt.

Auf der Stadionanzeige wurde die Zeit wieder auf 0 gestellt und die erste Hälfte der Verlängerung begann so, wie die zweite Hälfte der regulären Zeit aufgehört hatte. Und dann kam die 100. Minute. Der für Patrick Herrmann in der 70. Minute eingewechselte Igor de Camargo fällt im Strafraum, Hubnik sieht rot, Daems legt sich den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurecht, schießt und trifft!! Die Hertha versucht nun natürlich noch mal einen Gang zuzulegen, aber vergeblich. In der Nachspielzeit der Verlängerung (in der zweiten Hälfte wurde die Uhr übrigens erneut auf 0 zurückgestellt!) kommt Oscar Wendt für Mike Hanke auf den Rasen … und trifft eine Minute später mit seinem ersten Ballkontakt, nach toller Vorlage von Arango!

Ob der Elfmeter nun berechtigt war oder nicht - Borussia bleibt auch weiterhin im DFB Pokal und ist seit der Saison 2003/2004 mal wieder im Halbfinale. Am kommenden Samstag findet im ZDF Sportstudio die Auslosung für die nächste Runde am 20./21. März 2012 statt. Natürlich wurde auf der Rückfahrt eifrig über mögliche und vor allem gewünschte Gegner diskutiert. Für die meisten stand jedoch eines ganz klar fest: Es soll ein Heimspiel sein. ;) Ob es dann gegen Dortmund, Bayern oder Fürth geht, müssen wir wohl oder übel abwarten und nehmen, was kommt. Und zwar hat der Pokal seine eigenen Gesetze (ohne diesen Satz geht es einfach nicht) - aber wir haben Lucien Favre!!

Auf der Rückfahrt ging es bei den meisten dann erstmal heiter weiter. Drei der Busse trafen sich zum gemeinsamen “Mäcces”-Besuch gegen Mitternacht. Wer sich nicht ewig in die endlose Schlange bei den überforderten Mitarbeitern stellen wollte, marschierte Autogeräusche imitierend durch den Drive-In und kam so wesentlich schneller an seine Burger! (Die Anzahl dieser menschenähnlichen Fahrzeuge ist allerdings begrenzt und setzt ein wenig Toleranz der Mc Donalds Mitarbeiter voraus!)

Gegen 06.30 Uhr (einige früher, einige später) landeten dann alle wieder am Überlandbahnhof in Mönchengladbach. Nicht fit, aber glücklich. Und bis zum kommenden Spiel am Samstagabend gegen Schalke 04, erinnern wir uns einfach an diesen erfolgreichen Abend zurück und träumen vielleicht schon die ein oder andere Minute vorsichtig davon, in drei Monaten erneut im Berliner Olympiastadion zu stehen...

Mehr kann ich leider auch nicht schreiben.... ;-)

 

Gruß

Stephen Effer


 

Rüdesheim Nahe Auswahl : Weisweiler Elf 1:5

 

 

Spannung Spiel und Spaß in Rüdesheim…

Am Samstag den 11.Juni. 2011 ging der Pfingstausflug auf der Schäferstraße los. Judith und Ich machten uns auf den Weg in den Hunsrück um unseren neuen Banner, auf dem 30jährigen Jubiläum des Fanclub “Love ob of my life”, zu taufen. Am Vorabend verabredete man sich noch für Samstag Mittag mit Uli, Rolf und Bernd beim gelben M in Rheinbach. Gesagt getan gegen 11:30 Uhr saßen wir dann zu fünft und schafften erst einmal eine Grundlage für die kommenden Feierlichkeiten. Als wir unsere Nuggets und Burger verputzt hatten ging es dann im Geleitflug zusammen Richtung Süden. In Rüdesheim angekommen ging es sofort weiter zu unserem Hotel das sich in Traisen ca 5 KM weiter weg befand.  Saarbine und Stipp die aus dem Saarland 15 min vor uns am Hotel waren riefen uns an egal was komme wir sollen immer weiter fahren wir wären schon Richtig. Großes Rätselraten was die beiden wohl meinten ( ???? ). Doch die Aufklärung kam kurz vor dem Ziel als wir von der Bundesstraße auf eine  abenteuerlichen einspurige Straße  fast schon Serpentinenartigen eine ziemlich steilen Berg mitten durch den Wald erklommen. Aber wir waren richtig denn auf dem “Gipfel” in der Pampa mitten  im Pfälzer Wald stand unser Hotel  wo die zwei Saarländer uns schon erwarteten. Nachdem wir im Hotel zur Bastei eingecheckt hatten  wurde erstmal der Biergarten der nur von Wanderern gut besucht war auch von uns eingenommen, und Uli und Rolf bekamen unseren neuen Banner der Treuen Gladbacher überreicht. Somit können sie jetzt als BWT (Bannerwartteam ) tätig werden . Im Biergarten konnte man sich glücklich schätzen das man was zu trinken bekam ( ob es daran lag das wir zwischen den ganzen Wanderern  als Fußballfans nicht aufgefallen sind oder ob es mit der Arbeitseinstellung der Bedienung zu tun hatte lass ich mal dahin gestellt Essen wollte dort auch keiner was denn als wir vom Nachbartisch hörten das die Bedienung zu den Gästen sagte : “ .. stellen sie sich doch nicht so an mit dem Salat den können sie ruhig essen der ist ab heute wieder gesund…” entschlossen wir uns am Fußballplatz ne Wurst oder ein Steak zu essen. Gegen 15:30 machten wir uns dann mit dem Auto wieder auf den Weg ins “Tal” nach Rüdesheim. Am Sportplatz traf Rolf auch sofort die ersten Bekannten. Dann trat das BWT das erste Mal in Erscheinung und platzierte unseren Banner direkt hinter dem Tor zwischen den Banner von  Love of my life und  dem Banner von Polch. Die nachfolgende Runde tranken wir auf die “Taufe unseres Banners, und dann schauten wir das Spiel. Beim Spiel der Nahe Auswahl Rüdesheim gegen die Weisweiler Elf gab es leider nicht das erwartete Schützenfest dennoch gewann die Borussia Auswahl mit 5:1 ( 1xNeuville, 2xWynhoff, 2xKastenmeier) das Spiel souverän. Vor dem Spiel und in der Halbzeit begrüßte man noch den  ein oder anderen  Spieler und machte ein par Erinnerungsfotos. Nachdem das Spiel abgepfiffen war wurde das BWT wieder aktiv und wir machten uns  auf den Weg zum 200m entfernten Weingut  auf dem die After-Match-Party stattfand.  Dort angekommen wurde dann auch bei den Spielern die dritte Halbzeit eingeläutet. Ein Lob an dieser Stelle noch mal an den Fanclub Love of my life der eine perfekte Organisation durchführte. Es gab einen Klasse DJ, eine tolle Tanzgruppe und wir durften auch den Partypolizisten kennen lernen der aber nicht wirklich dolle war… . Nach vielen lustigen Gesprächen Andi Brandts , Bachirou Salou und Jörg Neun und dem ein oder anderen vom ansässigen BFC ( Besonderen Dank noch mal an Peter für die Freibier Wertmarken  )machten sich Uli, Rolf und Bernd gegen 23:00 auf die Heimreise da sie nicht übernachteten. Der Rest feierte noch weiter und man erzählte mir das Judith uns dann gegen 1:00 Uhr zum Hotel gefahren haben soll… Sonntag morgen um 09:30 Uhr ginngs dann zum gemütlichen ausgedehnten Frühstück das unseren schönen Ausflug nach Rüdesheim beendete. Wir verabschiedeten uns dann noch von Saarbine und Stipp und machten uns dann auf den Heimweg an den Niederrhein wo wir um 13:00 Uhr wieder zu Hause waren.

Auf dieser Tour beschlossen wir nächstes Jahr wieder hinter der Weisweiler Elf herzureisen, so wie wir es letztes Jahr schon nach Wadrill gemacht hatten wer möchte kann sich gerne anschließen.

Stephan Effer

 


 

FC Bayern München : Borussia Mönchengladbach 1:0

 

Auswärtstour München 31.03-04.04.2011

Donnerstag 31.03.2011

Endlich kann die lang geplante Tour nach München los gehen. Viele sagen das nun die Abschiedstour beginnt… Erstmal bin ich wie immer bis 16:00 Uhr arbeiten gegangen und dann zu meiner Schwester nach Hause um den Koffer im Auto zu verstauen um dann pünktlich wie vereinbart in Saarland zu Saarbine und Stipp zu reisen. Dort abends angekommen wurden wir auch gleich mit sehr leckerem Essen sowie mit dem ein oder anderen Bierchen wie immer herzlich Willkommen geheißen. Doch zu vorgerückter Stunde entschloss man sich das weitere feiern (was auch immer…!?) auf die nächsten Tage zu verlegen.

Freitag 01.04.2011

Morgens um 09:00 wurde erstmal kräftig gefrühstückt um dann gegen 10:45 Uhr die Reise mit Stipps Auto fortzuführen. Da der 1.April war musste natürlich der ein oder andere, den wir später trafen erstmal in den April geschickt werden. Manche Leute haben echt super Ideen wenn man seine Eintrittskarten vergisst… ) Da Freitags Vormittag/Mittag wirklich nicht gerade die Hölle auf der Autobahn los ist kamen wir ziemlich relaxt gegen 15:00 Uhr im Hotel in Ismaning an. Kurzer Hand wurde eingecheckt und die Koffer auf den Zimmern verstaut. Da wir nun doch schon einige Zeit Lust auf das ein oder andere Bier hatten wurde sofort ein Tagesticket besorgt und ab ging es mit der S-Bahn die knappen 20 min zum Marienplatz. Von dort wurde die erste Gruppe von uns angerufen (die schon seit 14:00 in der nähe der Innenstadt eingecheckt hatte) und nur wenig später saßen die ersten 7 Treuen Gladbacher in der Augustiner Bierhalle am Stammtisch und tranken die ersten Maß .

Da wir von “Insidern” gehört hatten das auch der Augustiner Keller gut sein sollte und das dort auch oft Borussen einkehrten entschlossen wir uns dieser Lokalität auch einen Besuch abzustatteten. Diese erwies sich doch leider als Fehler denn a) war dort das halbe Lokal an eine Geschlossene Gesellschaft vermietet ( Schade nur zwei von uns dieser Feierlichkeiten KURZ beiwohnen konnten , denn das hätte unserem Geldbeutel sehr gut getan…. , und b) das dort wenige VFL Fans vor Ort waren und die Bierhalle eigentlich die viel bessere Alternative gewesen wäre. Nach 2-3 Bier entschloss man sich dann auch mit den mittlerweile um weiter 3 Leute gewachsenen Truppe wieder Richtung Marienplatz zu fahren um kurz Hard Rock Cafe sowie dem Hofbräuhaus einzukehren. Nach weiteren Maß…  machte unser Gruppe die nun für den heutigen Tag durch das Eintreffen von Bernds Frau ihre Vollzähligkeit erhielt sich um kurz nach 00:00 Uhr auf Richtung Hotel. Auf dem Weg dort hin wurden noch Bekanntschaften mit einigen anderen VFL-Fans gemacht, die man Samstag Mittag in Augustiner Bierhalle wieder traf. Da mich noch irgendwie der Hunger plagte suchte ich noch kurz am Marienplatz nach Leuten die mir den Weg zum nächsten Mc-D…. erklärten. ( Can you tell me the way to Mäcces ist scheinbar für alle Nationen verständlich…. .

Samstag 02.04.2011

Samstag Morgen ging es mir doch erstaunlich gut … schnell eine Dusche und nach reichhaltigem Frühstück gings wieder Richtung S-Bahn um gegen 11:00 Uhr wieder in der Augustiner-Bierhalle einzutreffen wo wir schon durch unsere Freunde aus dem Engelshof erwartet wurden. Diese hatten sich Samstag morgen um 04:00 mit der Bahn auf gemacht um ebenfalls den Verein zu unterstützen und dabei auch uns selber zu feiern… So langsam gegen 11:30 Uhr trödelten auch die letzten unserer Gruppe ein die vorher noch den Viktualienmarkt besuchten. Gegen 12:00 ließ es sich auch der Vorstand unserer Borussia nicht nehmen das Feiern im Augustiner zu begutachten. (Eigentlich wäre es noch Sinnvoller gewesen den kompletten Kader durch die Halle zu schicken, um dann allen im Bus noch einmal die Ansage zu machen das man 650 KM von Mönchengladbach weg ist, und das man 18. in der Tabelle ist, und wer dann nicht mal überlegt was er auf dem Platz teilweise abliefert, von den wäre es besser er würde besser nach Hause laufen, oder noch besser gar nicht erst wieder nach Gladbach kommen!)

Des weiteren trafen wir dann einen alten Bekannten wieder den wir schon seit Jahren nicht mehr im Stadion gesehen hatten und dieser sich überlegt hatte mal wieder ein Spiel unserer Borussia zu schauen .@Thomas: War natürlich von Neuss aus, für dich, die beste Gelegenheit mal wieder ein Spiel unserer Borussia zu schauen... Gegen 14:00Uhr machte sich der größte Teil von uns dann auf Richtung Schlauboot das ja nicht gerade einfach zu erreichen ist... Zum Spiel sage ich wie immer nichts denn das hat ja jeder mitbekommen wie dieses ausging. So machte sich dann unser Tross wieder (leicht geknickt... woher kam das denn ???  Richtung Innenstadt um beim Haxenbauer einzukehren. Doch dort schaffte es man nicht einen Platz für uns zu organisieren höchsten für 45min. … . Nach gar nicht langer Überlegung entschlossen wir uns zu zwölft im Augustiner am Platzl unser Glück zu suchen. Und siehe da hier war der Gast noch König und die nette Bedinung setzte kurz zwei Gruppen um, damit die 12 ihr Abendmal halten konnten. Nach dem Essen was wirklich gut war entschlossen wir uns natürlich den Abend mit anderen Borussen ausklingen zu lassen und wo kann man das am besten.... ?

In der Halle angekommen hatten wir noch einen feuchten Abend der teilweise an gewonnene Pokalendspiele oder Meisterschaften erinnern konnte... jedoch eigentlich nicht an ein verlorenes Spiel als 18. mit noch wenig ausstehenden Spielen in der Meisterschaft. Das wurde auch Kasachen im besten Oxford English erklärt, mit denen man Kontakt fand (Mit denen wurde auch über ihre “freundliche” Art gesprochen und man sprach über das ein oder andere in der Weltgeschichte... nicht wahr Guido...???

Nach der letzten Runde die gezapft wurde ging es dann auch für die letzten von uns wieder Richtung Hotel.

Sonntag 03.04.2011

Um 09:00 Uhr wieder das gleich Prozedere wie am Vortag nur das man sich gegen 10:30 Uhr im Auto vom Stipp wiederfand und den ersten Teil der Heimreise, wieder bei super Wetter (besser hätte das Wochenende gar nicht sein können mit strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und bis zu 24 C) auf sich nahm. Bei den vielen de SMS die man an diesem Sonntagmittag noch bekam überlegt man sich doch das von uns ausergewöhnlich Viele (20-30 Leute) den Weg nach München gemacht hatten und trotz der Niederlage ein richtig geiles Wochenende hatten. So gegen 15:30 erreichten wir dann auch wieder das Saarland wo wir den Nachmittag und den Abend noch gut rumbekamen, aber wirklich froh waren um 22:00 wieder im Bett zu liegen um etwas Augenpflege zu betreiben.

Montag 04.04.2011

Gegen 07:20 Uhr wurde ich wach und bekam noch gerade so mit das sich da einige auf den Weg zur Arbeit machten... . Da Judith und ich vorgesorgt hatten und uns den Montag noch freigenommen hatten drehte man sich nochmal kurz um , um dann aber gegen 09:00 Uhr nach Hause, nach Mönchengladbach ,zu fahren. (Hier noch einmal ein Riesen Dank an Saarbine und Stipp die dieses so erst ermöglicht hatten)

Auch wir kamen dann gegen 12:00 Uhr in Mönchengladbach an und beendeten dan eine fast perfekte Tour.

Servus 

Stephan Effer

 

 


 
Borussia Mönchengladbach : FC Schalke 04 2:1


Ein ganz “normaler“ Heimspiel-Sonntag  

Sonntag 07:04 Uhr
Wach geworden und zur Uhr geschielt. Gott sei Dank Sonntag… Nochmal rumdrehen und vom ersten Heimsieg dieser Saison träumen.

Sonntag 10:24 Uhr:
Mist meine Tochter ist nicht da wer holt denn jetzt Brötchen…? Na gut aufgestanden ab unter die Dusche Trikot und Jacke an und ab zum Bäcker. “Gegen wen spielt Borussia denn…? “ Nach meiner Antwort sagt der Typ hinter mir: “Heute wird der Abstieg besiegelt… “ Na das warten wir mal ab ist meine Reaktion! Was ernte ich?: Kopfschüttelndes Grinsen. Na toll fängt ja richtig  gut an der Tag .      

Sonntag  11:45 Uhr:
Nach dem Frühstück noch schnell an den Rechner um die letzten Infos zu bekommen. Kurz danach sehe ich auf dem Telefon das ich einen Anruf von Rolf verpasst habe. Na den sehe ich ja gleich so wichtig wird’s wohl nicht sein… .

Sonntag  12:30 Uhr:
Schnell noch den Guido aus dem Engelshof angerufen damit ich mit ihm abklären kann wo wir uns treffen denn ich habe ihm versprochen Karten für WB und Armbändchen für die Sonderzugfahrt dorthin zu besorgen.

Sonntag 13:04 Uhr:
So Karten für WB eingepackt Portmanie und Schlüssel in die Tasche gesteckt Kappe auf und ab zu meinen Eltern.

Sonntag 13:09 Uhr:
Unser Hund begrüßt mich wie immer überschwänglich. Kurz mit Judith letztes Details für WB geklärt. So langsam wird’s aber Zeit für nen Frühschoppen… .

Sonntag 13:52 Uhr:
S und S rufen an das sie einen Parkplatz am HBF Rheydt haben und Judith holt sie ab. Unterdessen verliere ich gegen meine Mutter eine im  Runde Darts…. . Der Tag geht ja super weiter.

Sonntag 14:03 Uhr:
Die Kleinen sind da. Gemütliches beisammensitzen und über Trainer, HP und die Augenblickliche Saison bei Borussia reden. Dazu gibt’s Kaffee und…. Bier .

Sonntag 14:55 Uhr:
Abmarsch zum Bus Shuttle. Auf dem Weg wir weiter über das heutige Spiel diskutiert. Leider kommen Rita und U-weh heute nicht da dieser arbeiten muss.

Sonntag 15:28 Uhr:
Ankunft am Fanhaus wo wir erstmal die Armbändchen für den Sonderzug am Freitag nach WB besorgen. Am Stehtisch auf der Biergartenterasse erwartet Martina, Jessy und Günni uns schon.

Sonntag 16:29 Uhr:
Aufbruch zum Stadion. Mittlerweile sind außer Martina, Jessy, Günni, S, Judith und S, noch Ines, Sabine und Rainer Müller zu uns gestoßen.  Mit allen zusammen geht die par hundert Meter bis zum Stadion, wo wir dann vor Block 15 schon erste Bilder für unsere HP machen.

Sonntag 17:08 Uhr:
Guido aus dem Engelshof, der in Block 17 steht ist da und holt sich die Bändchen und Karten für WB ab und berichtet von seiner harten Nacht im Elferrat…

Sonntag 17:29 Uhr:
Die Elf vom Niederrhein wir gesungen. In Block 15 sind gut 18/19 Treue Gladbacher zusammen . Es werden vereinzelt unsere Schals nach oben gehalten. Das Spiel kann los gehen.

Sonntag 17:32 Uhr:
Scheiße… Ich glaub es geht schon wieder los… 0:1. Ausgerechnet Peer Kluge. Das kann doch nicht sein… Da beginnt das Spiel so wie der Tag angefangen hat… . Kommentar von Daniel: Vielleicht bringt und das 0:1 ja Glück… Ich versteh die Welt nicht mehr!

Sonntag 17:43 Uhr:
Nach zweifachem Lattentreffer in der 6. Und 7. Minute endlich der verdiente Ausgleich. Trotzdem nur verhaltener Jubel bei mir denn ich bin schließlich ein gebranntes Kind…. Was ich diese Saison schon alles gesehen habe. Trotzdem Döpdöp…. Danke Marco!!!

Sonntag 17:51 Uhr:
Arango kann laufen…. Und Flanken…. Und siehe da hochverdient bringt uns Mo Mo Mo Mo MO IDRISSOU in Führung… Trotzdem immer noch verhaltener Jubel von mir. Wir haben die Saison über einfach zu oft auf die Fresse bekommen…. Aber: Danke Mo!!!

Sonntag 18:00 Uhr:
Pause-- Skepsis ist trotz Führung angesagt. Das sagen auch die Blicke von Karlheinz und Günni….

Sonntag 18:47 Uhr:
Endlich kann ich richtig jubeln. Alle meine Zweifel wurde über den Haufen geworfen. ENDLICH der lang ersehnte Heimsieg. Und das i Tüpfelchen ist das alle anderen an diesem Spieltag noch für UNS gespielt haben. Nur “noch” 4 Punkte auf den Relegationsplatz…

Sonntag 19:03 Uhr:
Treffen hinter Block 15. Wieder sind gut 35-40 Treue Gladbacher und Freunde da mit denen man das 2:1 gegen Schlacke feiert. S und S machen weitere Fotos für die HP und Rolf kümmert sich um die Fanclub Tassen. Unter anderem wird schon Geld für die Fahrt nach Bremen eingesammelt.

Sonntag 19:41 Uhr:
Nach Verabschiedung  hinter Block 15 geht’s zum Shuttle der Sonntags abend immer besonders voll ist da scheinbar weniger Busse eingesetzt werden als Samstags. Im Bus hab ich dann noch fast Pallaver mit so einem arroganten Schalker bekommen, aber eigentlich ist er es gar nicht Wert hier weiter  erwähnt zu werden.

Sonntag 20:23 Uhr:
Verabschiedung von S und S die jetzt noch gute 3Stunden Fahrt vor sich haben… Ich trotte mit meinen Eltern und Judith gemächlich nach Hause.

Sonntag 20:48 Uhr:
Nach dem ich den Rest ein schönen Abend gewünscht habe, bin ich auch zu Hause angekommen. Meine Tochter ist auch da und hat schon Pommes mit Currywurst vorbereitet .

Sonntag 21:45 Uhr:
Gemütlich auf der Couch das Wochenende ausklingen lassen mit Sport im Westen… erst das 4:2 der Pillendreher über Stuttgart und dann als Höhepunkt noch mal unser Spiel gegen die Ruhrpottkancken..

Sonntag 23:20 Uhr:
Nochmal zur Uhr geschaut und eingeschlafen und vom Sieg in WB geträumt….
 
 
Mit der Raute im Herzen
 
Stephan Effer

 
 
1.FC Nürnberg : Borussia Mönchengladbach 0:1
 
Freitag 15.01.2011 19:00 Uhr:
So langsam aber sicher muss ich mal hinlegen wenn wir uns morgen um 03:00 Uhr in der Altstadt im Manamana treffen wollen. Wir das sind Judith , Markus und Ingo . Nachdem ich mittags noch ein par Dosen Bier sowie etwas für Judith zu trinken besorgt hatte (es war keine Cola J) und Frikadellen gekauft hatte war es nun wirklich Zeit pennen zugehen. Gesagt getan und weg… Gegen 02.00 Uhr bin ich dann aufgestanden da Judith um 02.30 Uhr vor der Türe stand und es dann zum Alten Markt ging. Auf dem Fußweg dort hin litt meine Grundversorgung schon schwer…! Trotz den 2/3 Büchsen Bier, kommen dann nachts um 03:00 die Leute am Alten Markt einem schon etwas komisch vor wenn man sich das ganze mal „nüchtern“ betrachtet. Spätesten aber als wir gegen 04:30 Uhr aus dem mit bestimmt 40 BMG Fans besetzten Manamana uns aber Richtung Bahnhof auf den Weg machten war es wieder ein vertrautes Bild… . Am Mönchengladbacher HBF dann angekommen fuhr auch schon um 04:45 der Sonderzug mit 15 Wagons ein.(der Zug war so lang das er nicht komplett im HBF zu stehen kam). Das Abteil mit reservierten Plätzen wurde auch schnell in Beschlag genommen und die letzten Dosen wurden langsam vernichtet. Der Zug der über Düsseldorf, Bonn Beuel, Koblenz, Frankfurt am Main nach Nürnberg fuhr war so lang das er außen um Düsseldorf fahren musste weil er dort nicht wenden konnte. Die Fahrt mit dem Zug kostete 45€ die sich aber auf jedenfalls gelohnt haben. Auf der 80 min!!! Fahrt nach Düsseldorf wurde dann im Sambawagen das erst 5L Fässchen organisiert das wir uns dann mit unseren Abteil Nachbarn schmecken ließen. In Düsseldorf gabs dann unverhofften Besuch von Freunden aus dem Engelshof die das andere Nachbarabteil hatten. Doch so langsam aber sicher überkam mich trotz des vorgezogenen Schlaf die Müdigkeit so das ich *öln HBF verschlief… Dort muss dann wohl dem ein oder anderen klar geworden sein das Gladbacher, *öln nicht mögen. Kurz nach der Stadt mit den zwei Türmen mit der großen Kirche war ich dann wieder wach um „frühstücken“ zu gehen. Markus war ein echter Freund und hat auch den oben besagten Ort verschlafen. Doch nun ging`s ab zum Frühstück in den Sambawagen wo wir doch schon „etwas“ Spaß hatten. Vorbei an Flüssen die etwas mehr Wasser als sonst führten fuhren wir über Koblenz nach Frankfurt bis nach Nürnberg. Die Zeit verging dank prächtiger Stimmung im Fluge. Im Frankenland angekommen wurden wir wie üblich auf dem Bahnsteig geparkt und dann gemeinsam von Team Grün zur U-Bahn geführt die uns bis zur Messe brachte. Lustig ist wenn man kaum Platz hat und andauernd angelabert wird, dann seinem Nachbarn gegenüber erzählt das man gar nicht Rückwärts fahren kann und das ein oder andere Unglück schon passiert sei. Doch dann hat man Platz und seine Ruhe… . An der Messe angekommen war`s noch mal ein ca 20min Fußweg bis zum Gästeblock den der Pfeifer dazu nutze sämtliche Leute (ob Fans oder Team Grün) anzupfeifen um Zigaretten zu schnorren. Nürnberg ist scheinbar eine sehr gesunde Stadt denn nirgends gab`s einen Zigaretten Automaten geschweige denn jemand hätte Kippen gehabt…. Aber das ist eine andere Geschichte… Kurz vor dem Stadion wurde auch kurz auf dem Campingplatz den wir in der letzten Saison besucht hatten (und wo wir bei der nächsten Möglichkeit wieder hinfahren) auch Halt gemacht . Doch auch dort gab`s nichts zu Rauchen. Am Stadion wurden wir von den freundlichen Ordnern darauf hingewiesen das wir unseren Pfeifer mal in den Arm nehmen sollten denn sonst würde ihn die Polizei nicht ins Stadion lassen. Gesagt getan und schon drin trotz 0,8 Promille Grenze… .! Danke ihr wart echt ok… Im Stadion haben wir dann auch schnell unseren Sitz gefunden wo wir uns dann das Kapitel Rafati and Friends anschauten. Unser Pfeifer der vor der Halbzeit verschwunden war wurde dann auch zur 70 min wieder gefunden und mit ihm zusammen feierten wir dann unseren gelungenen Rückrunden Auftakt. Auf dem Rückweg hatte unser Vogel dann wieder seinen Auftritt mit dem er schon nervte. Trotzdem schafften wir es bis zum HBF und waren dort um 1830 Uhr mittlerweile mit gekauften Zigaretten. Unser Musikalischer Freund der nun glücklich war aber nicht ganz die Lage begriff, hatte scheinbar wenig Zeit und machte sich dann ohne unser Wissen zum Taxi Stand und wollte mit einem Taxi nach Hause. Gott sei Dank wurde er gegen 19:00Uhr wieder einigermaßen klar und erkannt das er in Nürnberg im Taxi saß und schaffte es gerade noch so das er zurück zum Zug kam…..Der Zug fuhr um 19:15 Uhr Das hätte auch etwas teurer werden können als die 10€ die er bezahlen musste. Im Abteil auf der Rückfahrt wurde er erstmal schlafen gelegt wobei er dann seine Schuhe auszog und die Heizung anstellte. Nach Diskussionen auf dem Gang vor dem Abteil und nach Prüfung des Pulses vom Pfeifer…. wurde dann mal richtig gründlich im Abteil gelüftet und für einige Zeit Augenpflege betrieben. Was noch zu erwähnen war ist das wir kurz vor Frankfurt auf der Rückfahrt von 10/20 Asis mit Steine aus dem Kiesbett beworfen wurden. Schade das da keiner die Notbremse gezogen hat denn da hätte sich jemand eine Abreibung abgeholt. Gegen 02:00 Uhr kamen wir dann in Düsseldorf an wo wir uns von unseren Freunden aus dem Engelshof verabschiedeten. Dann wieder der Riesen Umweg um Düsseldorf um dann um 03:15Uhr in MG anzukommen. Dort gingen wir noch bis 05:00 Uhr zu Freunden nach Eicken um dann gegen 05:30 tot aber mit DREI Punkten jeder zu Hause ins Bett zu fallen.
 
Fest steht der Sonderzug war ein voller Erfolg der soviel Gewinn abwarf das es in der Sommerpause für die 850 Fans eine Freibier Party geben wird. Und nicht nur deshalb möchte ich dem komplette Org.Team noch mal danken. Super was ihr auf die Beine gestellt habt. Beim nächsten mal bin ich wieder dabei….
 
Stephan Effer
 
 
 

 

 

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