BMG Kader + Plazierung 2010-2012


 

 

 

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 2010/2011

Torhüter

30

Logan Bailly

 

27.12.1985

 

1

Christofer Heimeroth

 

01.08.1981

 

21

Marc-André ter Stegen

 

30.04.1992

 

Abwehr

5

Bamba Anderson

 

10.01.1988

 

4

Roel Brouwers

 

28.11.1981

 

3

Filip Daems

 

31.10.1978

 

31

Dante

 

18.10.1983

 

23

Christian Dorda

 

06.12.1988

 

17

Bernhard Janeczek

 

10.03.1992

 

24

Tony Jantschke

 

07.04.1990

 

20

Jean-Sébastien Jaurés

 

30.09.1977

 

22

Tobias Levels

 

22.11.1986

 

2

Sebastian Schachten

 

06.11.1984

 

39

Martin Stranzl

 

16.06.1980

 
 

Michael Stuckmann

 

01.09.1979

 

27

Jens Wissing

 

02.01.1988

 

Mittelfeld

18

Juan Arango

 

17.05.1980

 

6

Michael Fink

 

01.02.1982

 

15

Patrick Herrmann

 

12.02.1991

 

14

Thorben Marx

 

01.06.1981

 

13

Roman Neustädter

 

18.02.1988

 

16

Håvard Nordtveit

 

21.06.1990

 

7

Paul Stalteri

 

18.10.1977

 

Sturm

29

Fabian Bäcker

 

28.05.1990

 

10

Igor de Camargo

 

12.05.1983

 

19

Mike Hanke

 

05.11.1983

 

25

Mohamadou Idrissou

 

08.03.1980

 

32

Elias Kachunga

 

22.04.1992

 

40

Karim Matmour

 

25.06.1985

 

11

Marco Reus

 

31.05.1989

 

Trainer

 

Lucien Favre

 

02.11.1957

 

Co-Trainer

 

Frank Geideck

 

02.04.1967

 
 

Manfred Stefes

 

28.03.1967

 

Torwart-Trainer

 

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

16. Borussia Mönchengladbach Relegation

Saisonverlauf

Oberes Tabellendrittel

Borussia Dortmund gewann in der Saison 2010/11 zum siebten Mal die deutsche Fußballmeisterschaft.

Das Team von Trainer Jürgen Klopp begann stark und gab die Tabellenführung ab dem zehnten Spieltag

 nicht mehr aus der Hand. Zwar hatte Dortmund bereits im letzten Jahr eine gute Platzierung erreicht, als

 Favorit galt die junge Mannschaft vor der Spielzeit aber keinesfalls.

Bayer Leverkusen schaffte es einmal mehr, sich am Meisterschaftskampf zu beteiligen und errang

 schließlich die fünfte Vizemeisterschaft der Vereinsgeschichte, wobei der zweite Platz ab dem

 19. Spieltag ununterbrochen gehalten worden war. Trainer Jupp Heynckes wurde noch während der

 laufenden Saison als Bayerntrainer für die folgende Saison abgeworben. Der FC Bayern München ging

nach dem Saisonabschluss 2009/10 als haushoher Favorit in die Spielzeit, erwischte dann aber einen

der schlechtesten Saisonstarts und kam über den dritten Platz nie hinaus. Bereits am 7. März 2011 wurde

 bekannt gegeben, dass Trainer Louis van Gaal zur folgenden Saison von Jupp Heynckes ersetzt werden

wird. Am 29. Spieltag wurde van Gaal nach einem 1:1 in Nürnberg beurlaubt und sein Co-Trainer

Andries Jonker übernahm sein Amt für die letzten Spiele.

Hannover 96 konnte sich nach dem Beinaheabstieg der Vorjahressaison deutlich verbessern.

Unter Trainer Mirko Slomka starteten die Niedersachsen gut und kamen nie tiefer als Platz zehn. Am

Ende lieferten sie sich gar ein Duell mit den Bayern um Platz drei. Der 1. FSV Mainz 05 stellte mit

sieben Siegen an den ersten sieben Spieltagen den Startrekord von Bayern und Kaiserslautern ein und

 führte vom vierten bis zum siebten Spieltag die Tabelle an. Danach ließ die von Thomas Tuchel trainierte

Mannschaft etwas nach, lag aber nie unter Platz fünf und qualifizierte sich so für die Europa League.

Der 1. FC Nürnberg, der die Klasse im Vorjahr nur durch die Relegation gehalten hatte, startete eher

schwach in die Saison. Zur Saisonhälfte brachte der elfte Platz zumindest keine allzu großen

Abstiegsängste. Bis zum 25. Spieltag konnten sich die Franken dann jedoch bis auf den sechsten

Tabellenplatz hocharbeiten. Mit einem 5:0 gegen den FC St. Pauli gelang dem Team von Dieter Hecking

einer der höchsten Bundesligasiege der Vereinsgeschichte und Christian Eigler schaffte in diesem Spiel

den einzigen „Viererpack“ der Saison.

Mittelfeld

Der Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern befand sich über weite Strecken der Saison im unteren Tabellendrittel

, belegte aber am Ende einen unerwarteten siebten Platz. Am 25. Spieltag belegte der FCK zwar nur

den 17. Platz, allerdings konnte diese Schwächephase durch einen starken Saisonendspurt wettgemacht

werden. Das Team unter Marco Kurz konnte sieben seiner letzten neun Spiele gewinnen.

Der Hamburger SV erreichte am Ende Platz acht, um den er in der gesamten Saison herum gependelt war.

Am 13. März wurde Armin Veh von seinem Co-Trainer Michael Oenning abgelöst. Der SC Freiburg

 geriet unter Trainer Robin Dutt nie in Abstiegsprobleme und lag zwischenzeitlich auf Platz vier. Am

21. März wurde bekannt gegeben, dass Dutt im nächsten Jahr Bayer 04 trainieren wird. Am Ende erreichte

 er mit den Breisgauern Platz neun.

Der 1. FC Köln hielt sich lange in der Abstiegszone auf. Daher wurde Zvonimir Soldo am 24. Oktober

durch Frank Schaefer ersetzt. Dieser trat am 27. April wieder zurück und Volker Finke leitete die

restlichen Spiele und erreichte am letzten Spieltag mit dem zehnten Rang die beste Platzierung der Saison.

Die TSG 1899 Hoffenheim führte vom ersten bis zum dritten Spieltag die Tabelle an. Danach sank das

 Team von Ralf Rangnick jedoch immer tiefer ab. Auch Marco Pezzaiuoli, der in der Winterpause neuer

 Cheftrainer wurde, konnte diesen Trend nicht stoppen. Der elfte Platz am letzten Spieltag war der

schlechteste der gesamten Saison.

Abstiegskampf

Der VfB Stuttgart blieb wie viele als stark eingestufte Teams weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

 Schon nach dem ersten Spieltag lagen die Schwaben auf dem 16. Tabellenplatz, insgesamt lagen sie

zwanzig Spiele auf einem Abstiegs- oder Relegationsplatz, mit dem Tiefpunkt am 22. Spieltag, als den

 VfB vier Punkte von Platz 16 trennten. Trainer Christian Gross wurde am 13. Oktober durch

 Interimstrainer Jens Keller ersetzt, diesem folgte zwei Monate später Bruno Labbadia. Dieser holte in

der Rückrunde 30 Punkte und der VfB sicherte sich am vorletzten Spieltag mit einem 2:1 gegen

Hannover den Klassenerhalt.

Werder Bremen belegte unter Thomas Schaaf nach dem dritten Platz der Vorsaison diesmal nur

Rang 13. Nach dem ersten Spieltag war der Verein am Tabellenende gelegen, nach den Spieltagen 20

 und 24 auf dem Relegationsplatz. Der FC Schalke 04 ging als Vizemeister in die Saison. Dennoch

hatte Trainer Felix Magath die Mannschaft sehr stark umgebaut und dabei etwa Stars wie

Raúl, Klaas-Jan Huntelaar oder Christoph Metzelder nach Gelsenkirchen geholt. Der Verein verbrachte

 jedoch fast die gesamte Hinrunde auf oder knapp über den Abstiegsplätzen. Erst ab dem 16. Spieltag

stabilisierte sich das Team um den zehnten Platz. Am 16. März wurde Magath von seinen Aufgaben

entbunden und kündigte darauf, obwohl er das Finale im DFB-Pokal und das Viertelfinale in

der UEFA Champions League erreicht hatte. Seppo Eichkorn wurde zum Interimstrainer, danach gelang

die Verpflichtung des zuvor bei Hoffenheim entlassenen Ralf Rangnick. Unter ihm belegte der Verein

am Ende den 14. Tabellenplatz und gewann den DFB-Pokal 2010/11 in einem Revierderby gegen den

 MSV Duisburg.

Der VfL Wolfsburg spielte eine schwache Saison und geriet am Ende in konkrete Abstiegsnot.

 Steve McClaren, der erste englische Trainer der Bundesligageschichte, wurde am 7. Februar durch

Pierre Littbarski ersetzt. Am 18. März folgte ihm Felix Magath, nur zwei Tage, nachdem dieser bei

Schalke 04 von seinen Aufgaben entbunden worden war. Mit Rang 15 gelang der direkte Klassenerhalt.

 Borussia Mönchengladbach war vom 13. bis zum 30. Spieltag Tabellenletzter gewesen, konnte sich dann

 aber doch noch auf den Relegationsplatz retten und dort gegen den VfL Bochum bestehen.

Michael Frontzeck war dabei am 13. Februar entlassen und durch Lucien Favre ersetzt worden.

Eintracht Frankfurt startete unter Michael Skibbe eher schwach, erreichte jedoch am elften Spieltag

 den Saisonbestwert von Platz vier. Danach ging es stetig bergab, was die Entlassung des Trainers

am 22. März und die Verpflichtung von Christoph Daum nicht ändern konnte. Am Ende stand mit

Platz 17 der Abstieg nach sechs Jahren Bundesligazugehörigkeit. In der Rückrunde gab es nur einen

Sieg und die acht Rückrundentore sind Minusrekord in der Bundesliga. Der von Holger Stanislawski

trainierte Aufsteiger FC St. Pauli startete für seine Verhältnisse eigentlich ordentlich in die Saison.

Nach dem 1:0 im Nachholspiel gegen Stadtrivale Hamburger SV belegte St. Pauli mit 28 Punkten aus

22 Spielen Platz 11. In den letzten 12 Spielen aber holte St. Pauli nur noch einen Punkt und stieg am

Ende als Letzter ab.

 

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 2011/2012

Torhüter

21

Janis Blaswich

 

02.05.1991

 

33

Christofer Heimeroth

 

01.08.1981

 

1

Marc-André ter Stegen

 

30.04.1992

 

Abwehr

4

Roel Brouwers

 

28.11.1981

 

3

Filip Daems

 

31.10.1978

 

37

Niklas Dams

 

28.05.1990

 

31

Dante

 

18.10.1983

 

24

Tony Jantschke

 

07.04.1990

 

39

Martin Stranzl

 

16.06.1980

 

17

Oscar Wendt

 

24.10.1985

 

2

Matthias Zimmermann

 

16.06.1992

 

Mittelfeld

18

Juan Arango

 

17.05.1980

 

6

Tolga Ci?erci

 

23.03.1992

 

7

Patrick Herrmann

 

12.02.1991

 

27

Julian Korb

 

21.03.1992

 

14

Thorben Marx

 

01.06.1981

 

13

Roman Neustädter

 

18.02.1988

 

16

Håvard Nordtveit

 

21.06.1990

 

27

Yuki Otsu

 

24.03.1990

 

5

Alexander Ring

 

09.04.1991

 

34

Amin Younes

 

06.08.1993

 

Sturm

10

Igor de Camargo

 

12.05.1983

 

19

Mike Hanke

 

05.11.1983

 

20

Mathew Leckie

 

04.02.1991

 

11

Marco Reus

 

31.05.1989

 

Trainer

 

Lucien Favre

 

02.11.1957

 

Co-Trainer

 

Frank Geideck

 

02.04.1967

 
 

Manfred Stefes

 

28.03.1967

 

Torwart-Trainer

 

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

 

 

4. Borussia Mönchengladbach

Saisonverlauf

Die Bundesliga 2011/12 war die 49. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer.

Am 32. von 34 Spieltagen verteidigte Borussia Dortmund die Meisterschaft.

Die Saison begann am 5. August 2011 mit dem Spiel des amtierenden Meisters Borussia Dortmund

gegen den Hamburger SV (3:1) und endete mit dem letzten Spieltag am 5. Mai 2012. Zwischen dem 10.

und dem 15. Mai 2012 schloss sich die Relegation zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf

(1:2 und 2:2) an. Vom 19. Dezember 2011 bis 20. Januar 2012 wurde die Saison durch die Winterpause

 unterbrochen. Aufsteiger FC Augsburg ist der 51. Teilnehmer seit Gründung der Bundesliga.

Deutschland überholte in der Vorsaison Italien in der UEFA-Fünfjahreswertung, weshalb sich erstmals

seit der Saison 2001/02 wieder vier Mannschaften für die UEFA Champions League qualifizieren

konnten: Die drei Erstplatzierten der Saison waren direkt für die UEFA Champions League 2012/13

qualifiziert, der Viertplatzierte nahm an der Playoff-Runde zur Qualifikation zur UEFA Champions

League 2012/13 teil. Da beide Finalisten des DFB-Pokals 2011/12 bereits sicher für die Champions

League qualifiziert waren, qualifizierte sich neben den Mannschaften auf den Plätzen fünf und sechs

auch der Tabellensiebte für die UEFA Europa League 2012/13.

Herbstmeister nach dem 17. Spieltag wurde der FC Bayern München. Als Deutscher Meister stand

 Borussia Dortmund am 32. Spieltag nach einem 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach fest, der

FC Bayern München stand am selben Spieltag als Vizemeister und der 1. FC Kaiserslautern als erster

 Absteiger fest.

Borussia Dortmund holte mit 81 Punkten die bis dahin höchste jemals in einer Saison erreichte Punktzahl.

Ein Jahr später wurde dieser Rekord durch Bayern München übertroffen. Mit 47 Punkten in der

 Rückrunde stellte Dortmund einen Bundesligarekord auf. Mit 25 Saisonsiegen stellte der BVB daneben

den bisherigen Allzeitrekord des FC Bayern München (aus der Saison 1972/73) ein. Dieser Rekord

wurde ein Jahr später durch den FC Bayern München übertroffen. Dortmund blieb mit 28 Spielen in Serie

 am längsten innerhalb einer Spielzeit ungeschlagen. Mit durchschnittlich 80.522 Zuschauern im

Signal Iduna Park wurde ein neuer Besucherrekord in der Bundesligageschichte aufgestellt, der

gleichzeitig für die Saison 2011/12 auch europaweiten Bestwert bedeutet.

Stephan Hain erzielte am 28. Januar 2012 für den FC Augsburg beim Spiel gegen den

  1. FC Kaiserslautern 20 Sekunden nach seiner Einwechslung das schnellste Tor eines

Einwechselspielers der Bundesligageschichte. Den Rekord teilt er sich mit dem Australier Dave

Mitchell, der am 8. November 1986 ebenfalls 20 Sekunden nach seiner Einwechslung für

Eintracht Frankfurt  beim Spiel gegen den Aufsteiger FC Homburg den Endstand zum 1:1 erzielte.

Beide Tore wurden  in der 65. Minute erzielt.Der höchste Sieg der Saison 2011/12 war das 7:0 des

 FC Bayern München gegen den SC Freiburg am

 5. Spieltag (10. September 2011). Die torreichsten Begegnungen der Saison mit jeweils acht Toren

waren: Werder Bremen gegen SC Freiburg (5:3 am 3. Spieltag, 20. August 2011), FC Bayern München

gegen TSG 1899 Hoffenheim (7:1 am 25. Spieltag, 10. März 2012) und Borussia Dortmund gegen

 VfB Stuttgart (4:4 am 28. Spieltag, 30. März 2012).

 

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 2012/2013

Torhüter

21

Janis Blaswich

 

02.05.1991

 

29

Niklas Bolten

 

29.03.1994

 

33

Christofer Heimeroth

 

01.08.1981

 

1

Marc-André ter Stegen

 

30.04.1992

 

Abwehr

4

Roel Brouwers

 

28.11.1981

 

3

Filip Daems

 

31.10.1978

 

37

Niklas Dams

 

28.05.1990

 

15

Domínguez

 

16.05.1989

 

24

Tony Jantschke

 

07.04.1990

 

39

Martin Stranzl

 

16.06.1980

 

17

Oscar Wendt

 

24.10.1985

 

Mittelfeld

18

Juan Arango

 

17.05.1980

 

30

Alexander Bieler

 

05.09.1992

 

35

Nico Brandenburger

 

17.01.1995

 

6

Tolga Ci?erci

 

23.03.1992

 

7

Patrick Herrmann

 

12.02.1991

 

27

Julian Korb

 

21.03.1992

 

14

Thorben Marx

 

01.06.1981

 

16

Håvard Nordtveit

 

21.06.1990

 

5

Alexander Ring

 

09.04.1991

 

8

Lukas Rupp

 

08.01.1991

 

34

Granit Xhaka

 

27.09.1992

 

25

Amin Younes

 

06.08.1993

 

Sturm

9

Luuk de Jong

 

27.08.1990

 

19

Mike Hanke

 

05.11.1983

 

31

Branimir Hrgota

 

12.01.1993

 

22

Peniel Mlapa

 

20.02.1991

 

Trainer

 

Lucien Favre

 

02.11.1957

 

Co-Trainer

 

Frank Geideck

 

02.04.1967

 
 

Manfred Stefes

 

28.03.1967

 

Torwart-Trainer

 

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

 

8. Borussia Mönchengladbach

Saisonverlauf

Nach zwei Jahren ohne Titel dominierte 2012/13 der FC Bayern wieder die Bundesliga. Bereits am ersten Spieltag übernahm er mit einem 3:0 gegen den

Neuaufsteiger Greuther Fürth die Tabellenführung und behielt diese durchgehend bis zum Saisonende. Acht Siege zu Saisonbeginn bedeuteten einen neuen Rekord;

am neunten Spieltag folgte die einzige Saisonniederlage, zu Hause gegen Leverkusen. Meistertrainer Jupp Heynckes hatte bereits während der Spielzeit seinen

Abschied angekündigt. Als Nachfolger wurde Josep Guardiola verpflichtet.

Auch Meister Borussia Dortmund startete unter Jürgen Klopp stark in die Saison, konnte den Bayern aber nie gefährlich werden. Tiefster Tabellenstand war Platz

sechs an den Spieltagen drei und fünf. Am zwanzigsten Spieltag übernahm der BVB Platz zwei und hielt ihn bis Saisonende.

Bayer Leverkusen spielte anfangs eher schwach. Nach dem dreizehnten Platz am vierten Spieltag setzte jedoch eine Verbesserung ein, die schließlich für die

gesamte Rückrunde zum Kampf um Platz zwei gegen Dortmund führte. Trainiert wurde die Werkself von einem Duo aus Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä.

Stefan Kießling war mit seinen fünfundzwanzig Toren der erste Leverkusener Torschützenkönig seit 1997/98.

Der FC Schalke 04 erreichte den Qualifikationsplatz zur Champions League. Huub Stevens wurde entlassen, als sich der Verein auf dem siebten Platz befand.

Unter Jens Keller rutschte der Verein gar auf Platz zehn ab, ehe er sich wieder stabilisierte.

Als eine der größten Saisonüberraschungen erreichte der SC Freiburg Platz fünf. Die von Christian Streich trainierten Breisgauer hätten sich am letzten Spieltag

im direkten Duell gegen Schalke 04 sogar einen Platz für die Champions-League- Qualifikation erspielen können. Freiburg verlor aber zu Hause mit 1:2.

Auch Neuaufsteiger Eintracht Frankfurt spielte unter Trainer Armin Veh eine sehr starke Saison: die Eintracht feierte vier Siege am Stück zum Saisonstart und lag

vom zweiten bis zum achten Spieltag auf Platz zwei. Zusammen mit Bayern und Dortmund standen die Frankfurter die gesamte Saison über auf einem

Europapokalplatz. Es war die beste Saison der Eintracht seit 1993/94.

Mittelfeld

Der Hamburger SV mit seinem Trainer Thorsten Fink wurde schon vor Saisonbeginn als möglicher Absteiger gehandelt. Die Hanseaten reagierten darauf etwa

mit der schon seit Jahren ersehnten Wiederverpflichtung des Niederländers Rafael van der Vaart. Dennoch gab es drei Niederlagen zu Saisonbeginn, was den

vorletzten Tabellenplatz bedeutete. Die Wende brachte ein Sieg gegen den Meister Dortmund. Von da an spielte Hamburg stets im Tabellenmittelfeld. Beste Platzierung

war Platz sechs.

Borussia Mönchengladbach spielte unter Lucien Favre die gesamte Saison über im Mittelfeld der Tabelle, konnte aber – auch aufgrund der Abgänge von

Roman Neustädter, Marco Reus und Dante – nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen.

Hannover 96 befand sich in der Hinrunde noch regelmäßig auf den Europapokal-Startplätzen, vor allem aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls zahlreicher

Leistungsträger reichte es für die von Mirko Slomka trainierten Niedersachsen am Ende aber nur für den neunten Platz.

Der 1. FC Nürnberg erwischte mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen einen guten Auftakt, rutschte dann aber bis auf Platz fünfzehn ab. Zur Winterpause

bestanden keine großen Abstiegssorgen. Dennoch ließ sich Trainer Dieter Hecking vom VfL Wolfsburg abwerben. Unter dem Nachfolgerduo Michael Wiesinger

und Armin Reutershahn spielten die Franken eine in weiten Teilen starke Rückrunde, ehe wieder eine schwächere Phase folgte. Am letzten Spieltag verbesserte

sich der Club mit einem Heimsieg über Werder Bremen noch um drei Plätze und schloss die Saison so wie im Vorjahr auf dem zehnten Platz ab.

Der VfL Wolfsburg musste in der Hinrunde gegen den Abstieg spielen. Als sich der Verein auf dem letzten Platz wiederfand, entließ er den früheren Meistertrainer

Felix Magath, Lorenz-Günther Köstner folgte ihm übergangsweise. Zur Winterpause wurde Dieter Hecking aus Nürnberg nach Niedersachsen gelotst. Unter ihm

gab es gegen Saisonende einen leichten Aufwärtstrend.

Der VfB Stuttgart unter Bruno Labbadia verbesserte sich nach einem schwachen Saisonstart deutlich und befand sich die gesamte Rückrunde über im Tabellenmittelfeld.

Da er jedoch das Finale im DFB-Pokal 2012/13 erreichte, wird er 2013/14 mindestens in der Europa-League-Qualifikation spielen.

Der 1. FSV Mainz 05 spielte unter Thomas Tuchel vor allem zur Mitte der Saison stark. Am Ende setzte ein Abwärtstrend ein. Der dreizehnte Tabellenplatz am Ende

bedeutete die schlechteste Platzierung seit dem vierten Spieltag.

Abstiegskampf

Werder Bremen spielte eine der schwächsten Saisonen der letzten Jahre. Erst am vorletzten Spieltag gelang durch ein Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt

der Klassenerhalt. Danach wurde Trainer Thomas Schaaf nach einer Amtszeit von vierzehn Jahren und fünf Tagen entlassen. Als Interimstrainer folgten ihm

Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach. Unter ihnen schloss der Verein die Spielzeit jedoch mit einer Niederlage in Nürnberg ab.

Der FC Augsburg erspielte bis zur Winterpause lediglich 9 Punkte und lag punktgleich mit Schlusslicht Fürth auf Platz 17. Noch nie hatte ein Verein mit so wenig

Punkten zur Saisonhälfte noch den Klassenerhalt geschafft. Als siebtbeste Rückrundenmannschaft holten die Schwaben unter Markus Weinzierl dann aber noch

24 Punkte. Am letzten Spieltag erkämpften sie sich den 15. Platz, den sie ansonsten lediglich einmal nach dem dritten Spieltag innegehabt hatten, und sicherten

sich so den direkten Klassenerhalt.

Die TSG 1899 Hoffenheim spielte die schlechteste Saison ihrer Bundesligazeit. Trainer Markus Babbel wurde zunächst interimsmäßig durch Frank Kramer ersetzt.

Auf diesen folgte Marco Kurz. Dieser wurde jedoch auch wieder entlassen und durch Markus Gisdol ersetzt. Vom 23. bis zum 33. Spieltag lag der Verein durchgehend

auf dem vorletzten Platz. Am letzten Spieltag gelang mit einem 2:1-Sieg durch zwei Elfmetertore gegen Dortmund noch das Erreichen des 16. Platzes. In den

Relegationsspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern siegten die Kraichgauer zweimal (3:1 daheim im Hinspiel, 2:1 auswärts im Rückspiel) und konnten so die Klasse halten.

Neuaufsteiger Fortuna Düsseldorf unter Norbert Meier startete mit einem 2:0 gegen Augsburg und belegte nach dem ersten Spieltag Platz zwei. Bemerkenswerterweise

kassierte Fortuna Düsseldorf das erste Gegentor der Saison erst am sechsten Spieltag, die erste Saisonniederlage folgte erst am siebten Spieltag. Nachdem die Hinrunde

auf Rang 13 mit neun Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz abgeschlossen wurde, spielte Fortuna Düsseldorf mit neun Punkten die schlechteste Rückrunde aller

Mannschaften und blieb zu Saisonende zwölf Spiele lang sieglos. Der vorletzte Platz nach dem letzten Spieltag war das einzige Mal in der Saison, dass sich der Verein auf

einem direkten Abstiegsplatz befand.

Die SpVgg Greuther Fürth spielte erstmals in der Bundesliga und damit erstmals seit der Fußball-Oberliga 1962/63 wieder erstklassig. Nach einer 0:3-Niederlage gegen

den FC Bayern München wurde am zweiten Spieltag mit dem Sieg in Mainz der elfte Rang als bester Stand der Saison erreicht. Vom 15. Spieltag bis zum Saisonende

standen die Franken durchgehend auf dem letzten Platz und stiegen so direkt wieder ab. Aufstiegstrainer Mike Büskens war zwischenzeitig entlassen worden und auf

Interimstrainer Ludwig Preis folgte Frank Kramer. Fürth beendete als erste Mannschaft der Bundesligageschichte eine Saison ohne Heimsieg. Zu Hause hatte das

Kleeblatt nur vier Punkte erspielt, die zweitschlechteste Heimmannschaft Wolfsburg erspielte ganze 17 Punkte vor eigenem Publikum. Auswärts hingegen schaffte

Fürth 4 Siege und 17 Punkte, in der Auswärtstabelle ergibt dies Platz 11.

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