Treue Gladbacher


Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1990/1991

Torhüter

 

Uwe Brunn

 

20.11.1967

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

Abwehr

 

Olaf Becker

 

21.11.1970

 
 

Thomas Eichin

 

09.10.1966

 
 

Thomas Huschbeck

 

17.12.1967

 

19

Thomas Kastenmaier

 

31.05.1966

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 
 

Thomas Pfannkuch

 

21.02.1970

 
 

Manfred Stefes

 

28.03.1967

 
 

František Straka

 

21.05.1958

 

Mittelfeld

 

Hans-Georg Dreßen

 

30.12.1964

 

20

Christian Hochstätter

 

19.10.1963

 
 

Carsten Marell

 

08.09.1970

 
 

Norbert Meier

 

20.09.1958

 
 

Jörg Neun

 

07.05.1966

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 
 

Frank Schulz

 

18.02.1961

 
 

Michael Spies

 

09.07.1965

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

 

Hans-Jörg Criens

 

18.12.1960

 
 

Martin Max

 

07.08.1968

 
 

Bachirou Salou

 

15.09.1970

 

Trainer

 

Gerd vom Bruch

 

19.08.1941

 

9. Borussia Mönchengladbach

Saisonüberblick

Die Saison 1990/91 brachte eine große Überraschung. Der 1. FC Kaiserslautern, im Vorjahr nur Zwölfter, holte sich seine dritte Meisterschaft nach 1951 und 1953.

Kaiserslautern hatte nach 32 Spieltagen bereits vier Punkte Vorsprung auf den FC Bayern München. Am 33. Spieltag sollte auf dem heimischen Betzenberg die Meisterschaft gefeiert werden, aber Kaiserslautern unterlag Borussia Mönchengladbach mit 2:3. Da Bayern gleichzeitig 1:0 beim 1. FC Nürnberg gewann, musste die Entscheidung am letzten Spieltag fallen. Kaiserslautern gewann am 15. Juni 1991 sein Auswärtsspiel beim 1. FC Köln mit 6:2 und sicherte sich seinen ersten Titel seit Einführung der Bundesliga. Das Ergebnis der Bayern (2:2 gegen Bayer Uerdingen) war ohne Bedeutung.

Im Kampf gegen den Abstieg war Hertha BSC früh abgeschlagen. Uerdingens Abstieg stand am vorletzten Spieltag fest. Der Kampf um den Relegationsplatz 16 wurde erst am letzten Spieltag zwischen Nürnberg und dem FC St. Pauli entschieden. Nürnberg siegte bei der SG Wattenscheid 09 mit 1:0 während St. Pauli bei Borussia Dortmund 2:5 unterlag. Nach drei Relegationsspielen gegen die Stuttgarter Kickers musste St. Pauli schließlich die Bundesliga verlassen.

Im April wurde die Liga von einem vermeintlichen Wettskandal erschüttert. Der Nürnberger Spieler Vlado Kasalo wurde für einen Tag festgenommen. Ihm wurde unterstellt, in den Spielen gegen Stuttgart und in Karlsruhe absichtlich jeweils ein Eigentor verursacht zu haben. Die Vorwürfe konnten jedoch nicht bewiesen werden.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1991/1992

Torhüter

 

Dirk Heyne

 

10.10.1957

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

Abwehr

 

Thomas Eichin

 

09.10.1966

 
 

Holger Fach

 

06.09.1962

 
 

Thomas Huschbeck

 

17.12.1967

 

19

Thomas Kastenmaier

 

31.05.1966

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

18

Joachim Stadler

 

15.01.1970

 
 

Manfred Stefes

 

28.03.1967

 

Mittelfeld

20

Christian Hochstätter

 

19.10.1963

 

2

Thomas Hoersen

 

11.01.1972

 
 

Norbert Meier

 

20.09.1958

 
 

Jörg Neun

 

07.05.1966

 

14

Peter Nielsen

 

03.06.1968

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 
 

Frank Schulz

 

18.02.1961

 
 

Horst Steffen

 

03.03.1969

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

 

Hans-Jörg Criens

 

18.12.1960

 

9

Martin Dahlin

 

16.04.1968

 
 

Martin Max

 

07.08.1968

 
 

Bachirou Salou

 

15.09.1970

 

Trainer

 

Jürgen Gelsdorf

 

19.01.1953

 

Co-Trainer

 

Bernd Krauss

 

08.05.1957

 

13. Borussia Mönchengladbach

Saisonüberblick

Zu Beginn der Saison erlangte Hansa Rostock unter Trainer Uwe Reinders nach dem ersten Spieltag nach einem 4:0 gegen den 1. FC Nürnberg die Tabellenführung; bis zum siebten Spieltag stand der Verein entgegen den Erwartungen vieler fünfmal auf Platz eins. Im Laufe der Saison belegte er dann immer schlechtere Platzierungen und stieg ab.

Die meiste Zeit der Saison standen Eintracht Frankfurt oder Borussia Dortmund an der Tabellenspitze. Zum Saisonabschluss entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Eintracht Frankfurt, dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund.

Rekordmeister Bayern München belegte den zehnten Platz mit negativem Punktestand und negativer Tordifferenz, was die schlechteste Saisonbilanz seit der Saison 1977/78 war. Auch in den Folgejahren standen die Münchner zu Saisonende nie mehr auf diesem Tabellenplatz oder darunter.

Saisonfinale

Vor dem letzten Spieltag standen die drei Mannschaften aus Frankfurt, Stuttgart und Dortmund punktgleich (mit je 50:24 Punkten) auf den drei ersten Plätzen, der 1. FC Kaiserslautern als Tabellenvierter lag sechs Punkte zurück. Tabellenführer Frankfurt hatte einen kaum einholbaren Torvorsprung auf Stuttgart (+36 gegenüber +27) und hätte demnach mit einem Sieg den ersten Platz verteidigt. Dortmund hatte die schlechteste Tordifferenz (+18) und hätte nur bei einem Punktverlust beider Konkurrenten die Meisterschaft erlangen können.

Zur Halbzeit lag Dortmund mit 1:0 beim MSV Duisburg in Führung, bei Frankfurt (0:0 bei Hansa Rostock) und Stuttgart (1:1 bei Bayer 04 Leverkusen nach 0:1-Rückstand) stand es unentschieden. In der 86. Spielminute erzielte Guido Buchwald das 2:1-Führungstor für den VfB, der damit die Tabellenführung übernahm. In der Schlussphase erzielte Rostock das 2:1 gegen Frankfurt (zugleich das letzte Tor der Saison), womit die Meisterschaft entschieden war: Der VfB Stuttgart war Deutscher Fußballmeister 1991/92.

Durch die Leverkusener Niederlage konnten Kaiserslautern und Köln ihren Startplatz im Europapokal verteidigen. Am Tabellenende verteidigte Wattenscheid durch ein 3:2 gegen Mönchengladbach seinen Nichtabstiegsplatz; trotz Siegen mussten die Stuttgarter Kickers und Rostock ebenso wie Duisburg absteigen. Düsseldorfs Abstieg stand schon vor dem letzten Spieltag fest.

Hansa Rostock hatte zum Saisonauftakt einen neuen Bundesligarekord aufgestellt: Als erstem Aufsteiger überhaupt war es der Mannschaft gelungen, mit drei Siegen in die Saison zu starten.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1992/1993

Torhüter

 

Dirk Heyne

 

10.10.1957

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

Abwehr

 

Thomas Eichin

 

09.10.1966

 
 

Holger Fach

 

06.09.1962

 

19

Thomas Kastenmaier

 

31.05.1966

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

18

Joachim Stadler

 

15.01.1970

 

Mittelfeld

 

Stefan Ertl

 

21.04.1969

 

20

Christian Hochstätter

 

19.10.1963

 
 

Christian Hock

 

11.04.1970

 

2

Thomas Hoersen

 

11.01.1972

 
 

Johnny Mølby

 

04.02.1969

 
 

Jörg Neun

 

07.05.1966

 

14

Peter Nielsen

 

03.06.1968

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 
 

Frank Schulz

 

18.02.1961

 
 

Horst Steffen

 

03.03.1969

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

 

Hans-Jörg Criens

 

18.12.1960

 

9

Martin Dahlin

 

16.04.1968

 
 

Martin Max

 

07.08.1968

 
 

Bachirou Salou

 

15.09.1970

 

Trainer

 

Bernd Krauss

 

08.05.1957

 

9. Borussia Mönchengladbach

Saisonüberblick

In der Fußball-Bundesliga Saison 1992/93 wurde Werder Bremen unter Otto Rehhagel mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC Bayern München Deutscher Meister. Am elften Spieltag gewann Werder, das bis dahin einige Punktverluste zu verzeichnen hatte, mit 3:1 bei den Bayern in München. Das Rückspiel am 28. Spieltag gewann Werder ebenfalls mit 4:1, worauf die Bremer nach Punkten mit den Bayern gleichzogen. Am 33. Spieltag bezwangen sie den Hamburger SV mit 5:0 und übernahmen aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabellenführung vor den Bayern, die bis dahin vom ersten Spieltag an ununterbrochen an der Tabellenspitze gelegen hatten. Am letzten Spieltag kam Bayern München nur zu einem 3:3 gegen FC Schalke 04. Werder Bremen dagegen gewann durch Tore von Thomas Wolter und zweimal Bernd Hobsch mit 3:0 beim VfB Stuttgart und wurde damit zum dritten Mal nach 1965 und 1988 Deutscher Meister.

Für Experten unerwartet war der sechste Platz des Karlsruher SC, der sich für den UEFA-Pokal qualifizierte. Dort kam man in der nächsten Saison bis in das Halbfinale. Es war der Beginn der Epoche der Badener unter Trainer Winfried Schäfer, die bis 1997 anhielt. Die SG Wattenscheid 09, die sich vier Jahre in der Bundesliga halten konnte, schaffte erneut den Klassenerhalt.

Am letzten Spieltag der Hinrunde warben alle 18 Klubs mit dem Slogan Mein Freund ist Ausländer statt des üblichen Sponsorschriftzugs auf der Trikotbrust. Damit setzte der DFB ein Zeichen gegen die Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen im August 1992.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1993/1994

Torhüter

 

Dirk Heyne

 

10.10.1957

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 
 

Dimo Wache

 

01.11.1973

 

Abwehr

4

Patrik Andersson

 

18.08.1971

 
 

Marc Beckers

 

19.10.1973

 
 

Thomas Eichin

 

09.10.1966

 
 

Holger Fach

 

06.09.1962

 

19

Thomas Kastenmaier

 

31.05.1966

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

18

Joachim Stadler

 

15.01.1970

 

Mittelfeld

 

Andreas Bluhm

 

21.12.1973

 
 

Dietmar Hirsch

 

08.12.1971

 

20

Christian Hochstätter

 

19.10.1963

 
 

Christian Hock

 

11.04.1970

 

2

Thomas Hoersen

 

11.01.1972

 
 

Jörg Neun

 

07.05.1966

 

14

Peter Nielsen

 

03.06.1968

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

9

Martin Dahlin

 

16.04.1968

 

11

Heiko Herrlich

 

03.12.1971

 
 

Martin Max

 

07.08.1968

 
 

Bachirou Salou

 

15.09.1970

 

Trainer

 

Bernd Krauss

 

08.05.1957

 

10. Borussia Mönchengladbach

Saisonüberblick

Bayern München hatte sich, zur Winterpause nur auf Platz zwei liegend, von Trainer Erich Ribbeck getrennt. Neuer Trainer wurde Franz Beckenbauer.

Dieser verlor sein Debüt mit 1:3 gegen den VfB Stuttgart. Am 31. Spieltag gewann der 1. FC Kaiserslautern sein Heimspiel gegen Tabellenführer Bayern München mit 4:0 und verringerte den Rückstand auf zwei Punkte. Am 23. April 1994, dem 32. Spieltag, kam es zu der Begegnung zwischen Bayern München und dem 1. FC Nürnberg, die durch das sogenannte „Phantomtor“ bekannt wurde. Schiedsrichter Osmers gab auf ein Zeichen seines Linienrichters ein Tor für Bayern München, obwohl Thomas Helmer neben das Tor geschossen hatte. Das Spiel endete 2:1 für die Bayern, wurde aber anschließend, obwohl es sich um eine Tatsachenentscheidung handelte, vom DFB annulliert und neu angesetzt. Am 33. Spieltag konnte der 1. FC Kaiserslautern durch einen Sieg über Borussia Dortmund einen weiteren Punkt auf die Bayern gutmachen, da diese beim Karlsruher SC nur unentschieden spielten. Das Spiel Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg wurde am Dienstag, dem 3. Mai, wiederholt. Die Bayern gewannen mit 5:0. Somit ging der FC Bayern mit einem Punkt Vorsprung in den letzten Spieltag, gewann mit 2:0 gegen Schalke 04 und wurde mit diesem einen Punkt Vorsprung auf den 1. FC Kaiserslautern zum 13. Mal Deutscher Meister.

Beim annullierten Phantomspiel gab es noch weitere Kuriositäten, so vergab Manfred Schwabl für Nürnberg per Elfmeter die Chance zum 2:2, und beim Nürnberger Anschlusstreffer standen gleich drei Nürnberger im Abseits. Interessant war auch der Abstiegskampf: Aufsteiger SC Freiburg stand bereits vor dem Abstieg, gewann jedoch seine letzten drei Spiele und blieb in der Bundesliga, während der 1. FC Nürnberg absteigen musste. Kurios und bisher einmalig: Der erste Tabellenführer mit negativem Torverhältnis am 22. Spieltag war der MSV Duisburg mit –1 Toren.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1994/1995

Torhüter

22

Jörg Kaessmann

 

28.08.1968

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 
 

Dimo Wache

 

01.11.1973

 

Abwehr

4

Patrik Andersson

 

18.08.1971

 
 

Marc Beckers

 

19.10.1973

 
 

Holger Fach

 

06.09.1962

 

19

Thomas Kastenmaier

 

31.05.1966

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

6

Jörg Neun

 

07.05.1966

 

18

Joachim Stadler

 

15.01.1970

 

Mittelfeld

 

Andreas Bluhm

 

21.12.1973

 

10

Stefan Effenberg

 

02.08.1968

 
 

Dietmar Hirsch

 

08.12.1971

 

20

Christian Hochstätter

 

19.10.1963

 

2

Thomas Hoersen

 

11.01.1972

 

14

Peter Nielsen

 

03.06.1968

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

9

Martin Dahlin

 

16.04.1968

 

11

Heiko Herrlich

 

03.12.1971

 
 

Martin Max

 

07.08.1968

 
 

Bachirou Salou

 

15.09.1970

 

Trainer

 

Bernd Krauss

 

08.05.1957

 

5. Borussia Mönchengladbach

DFB Pokalsieger u. Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger 1995/96

Saisonüberblick

Die Saison 1994/95 endete mit der ersten Meisterschaft von Borussia Dortmund in der Bundesliga. Konkurrent Werder Bremen verlor am letzten Spieltag mit 1:3 beim FC Bayern München, dem zukünftigen Arbeitgeber von Otto Rehhagel und damit auch die Meisterschaft. Kontroverse Diskussionen löste eine als Schwalbe eingestufte Aktion des Dortmunder Spielers Andreas Möller im Spiel gegen den Karlsruher SC aus. Der SC Freiburg mit Neuling Jörg Heinrich landete ebenso entgegen vielen Erwartungen auf Platz drei wie Borussia Mönchengladbach mit Trainer Bernd Krauss und dem Italien-Heimkehrer Stefan Effenberg auf einem UEFA-Pokal-Platz. Verstärktes Medieninteresse verursachten eine Finanzkrise von Dynamo Dresden um seinen Präsidenten Rolf Jürgen Otto sowie die verkürzte Trainerlaufbahn von Jupp Heynckes bei Eintracht Frankfurt, der Anthony Yeboah, Maurizio Gaudino und Jay-Jay Okocha suspendierte. Nur Okocha blieb bei der Eintracht. Die Saison 1994/95 war die letzte mit der alten Punkteregel und mit Bayer 05 Uerdingen als Werksverein.

Bayern München

Mit dem italienischen „Maestro“ Giovanni Trapattoni als Trainer und den Neuzugängen Kahn, Papin und Sutter wollte Bayern München mindestens den Meistertitel verteidigen. Während die Bayern in der Champions League erst im Halbfinale gegen den späteren Sieger Ajax Amsterdam ausschieden, blieben sie in der Bundesliga hinter vielen Erwartungen zurück. Dank des Pokalsieges von Borussia Mönchengladbach erreichte der Rekordmeister den UEFA-Pokal-Wettbewerb für die Saison 1995/96. Verletzungen von Spielern wie Kahn, Matthäus und Papin gelten als Ursache für das Verfehlen des Ziels in der Liga. Ein einmaliger Fall ereignete sich am 26. Spieltag. Die Münchner gewannen mit 5:2 bei Eintracht Frankfurt, spielten aber ab der 72. Minute nach der Einwechslung von Dietmar Hamann mit vier Amateuren. Da laut DFB-Satzung nur der Einsatz von drei Amateuren erlaubt ist, wurde das Spiel mit 2:0 für Eintracht Frankfurt gewertet.

Kontroverse um Andreas Möllers Schwalbe

Beim Heimspiel von Borussia Dortmund am 26. Spieltag gegen den Karlsruher SC gewann Andreas Möller beim Zwischenstand von 0:1 in der 75. Spielminute einen Elfmeter für Borussia Dortmund durch die Vortäuschung eines Foulspiels im Strafraum. Michael Zorc verwandelte den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich, bevor Matthias Sammer in der 85. Spielminute noch den Siegtreffer zum 2:1[1] erzielte. Die Sportschau kommentiert im Rückblick, dass Borussia Dortmund das Spiel dank des Elfmeters noch dreht.

Dank dieses Sieges und des 1:1-Unentschiedens von Verfolger Werder Bremen beim 1. FC Köln am selben Spieltag, konnte Borussia Dortmund in der Bundesligatabelle um einen Punkt den zuvor punktgleichen Bremern enteilen. Borussia Dortmunds Meisterschaft in der Saison 1994/95 wurde ebenfalls mit einem Punkt Vorsprung vor Werder Bremen gewonnen. Die Tordifferenz Borussia Dortmunds (67:33) am letzten Spieltag der Saison 1994/95 war um drei Treffer besser als Werder Bremens (70:39).

Bayer 05 Uerdingen

Abstiegskandidat Nummer eins Uerdingen hielt nicht nur die Klasse, sondern stand auch an keinem Spieltag auf einem Abstiegsplatz. Allerdings verloren die Krefelder nach der Saison ihre Unterstützung durch das Bayer-Werk.

Lizenzentzug Dynamo Dresden

Absteiger Dynamo Dresden wurde am 13. Mai 1995 die Lizenz für die Folgesaison aus wirtschaftlichen Gründen verweigert. Bereits in der Vorsaison waren Dresden wegen Verstoß gegen Lizenzauflagen vier Punkte abgezogen worden. Die Entscheidung wurde am 22. Mai 1995 vom DFB-Vorstand und am 5. Juli 1995 vom Neutralen Sportgericht bestätigt. Dresden wurde in die Regionalliga eingegliedert.

Erster Dopingfall der Bundesliga-Geschichte

Am 6. Februar 1995 wurde Roland Wohlfarth vom VfL Bochum vom Sportgericht des DFB wegen eines grob fahrlässigen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen zu einer zweimonatigen Sperre verurteilt. Am 16. Februar wurde das Urteil vom DFB-Bundesgericht bestätigt. Wohlfarth wurde am Rande des Hallenturniers in Leipzig am 24. Januar 1995 positiv getestet. Er hatte ohne Rücksprache mit dem Mannschaftsarzt einen Appetitzügler mit dem verbotenen Wirkstoff Norephedrin eingenommen. Der Fall Wohlfarth ging als erster Dopingfall in die Bundesliga-Geschichte ein.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1995/1996

Torhüter

22

Jörg Kaessmann

 

28.08.1968

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

Abwehr

4

Patrik Andersson

 

18.08.1971

 

23

Thomas Eichin

 

09.10.1966

 

19

Thomas Kastenmaier

 

31.05.1966

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

6

Jörg Neun

 

07.05.1966

 

15

Stephan Schulz-Winge

 

13.09.1974

 

18

Joachim Stadler

 

15.01.1970

 

Mittelfeld

10

Stefan Effenberg

 

02.08.1968

 
 

Markus Hausweiler

 

15.04.1976

 

20

Christian Hochstätter

 

19.10.1963

 

2

Thomas Hoersen

 

11.01.1972

 

29

Marcel Ketelaer

 

03.11.1977

 

17

Davor Krznaric

 

22.08.1975

 

14

Peter Nielsen

 

03.06.1968

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 

21

Michael Sternkopf

 

21.04.1970

 

16

Dirk Wolf

 

04.08.1972

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

9

Martin Dahlin

 

16.04.1968

 

12

Max Huiberts

 

17.11.1970

 

24

Jörgen Pettersson

 

29.09.1975

 
 

Mac Younga-Mouhani

 

01.08.1974

 

Trainer

 

Bernd Krauss

 

08.05.1957

 

4. Borussia Mönchengladbach

Teilnahme am UEFA-Pokal 1996/97: FC Bayern München, FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV

Saisonüberblick

Die Saison war geprägt vom Zweikampf zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.

Meister wurde Borussia Dortmund mit Trainer Ottmar Hitzfeld, die damit ihren Meistertitel vom Vorjahr verteidigten. Es war die erste Saison mit der Vergabe von drei Punkten pro Sieg. Ebenso hatte nun jeder Spieler eine feste Nummer.

Die Bayern starteten mit ihrem neuen Trainer Otto Rehhagel und mehreren neuen Spielern, u. a. Jürgen Klinsmann und Andreas Herzog, mit sieben Siegen in Serie. Jedoch kam es nach späteren Punktverlusten zu internen Konflikten und zur Entlassung von Otto Rehhagel nach einer 0:1-Heimniederlage gegen Hansa Rostock durch ein Tor von Jonathan Akpoborie. Unter Interimstrainer Franz Beckenbauer wurde Bayern Zweiter und gewann den UEFA Pokal.

Absteiger war der 1. FC Kaiserslautern, der mit 18 Unentschieden erstmals aus der Bundesliga abstieg, ebenso wie Eintracht Frankfurt. Dritter Absteiger war der KFC Uerdingen, der durch Umbenennung aus Bayer 05 Uerdingen hervorging.

Zwischen Leverkusen und Kaiserslautern fand am 18. Mai 1996 ein entscheidendes Spiel um den Abstieg einer der beiden Gegner statt, das unentschieden und damit für Leverkusen günstig endete. Der 1. FCK musste gewinnen und führte auch bis zur 80. Minute mit 1:0 durch ein Tor von Pavel Kuka. Dann glich Markus Münch für Leverkusen aus. Nach 33 Jahren stieg Kaiserslautern erstmals ab.

Eine Woche später gewann Kaiserslautern gegen den Karlsruher SC den DFB-Pokal mit 1:0.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1996/1997

Torhüter

20

Robert Enke

 

24.08.1977

 

22

Jörg Kaessmann

 

28.08.1968

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

Abwehr

4

Patrik Andersson

 

18.08.1971

 

21

Hubert Fournier

 

03.09.1967

 

2

Thomas Kastenmaier

 

31.05.1966

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

6

Jörg Neun

 

07.05.1966

 

27

Stephan Paßlack

 

24.08.1970

 

15

Stephan Schulz-Winge

 

13.09.1974

 

26

Joachim Stadler

 

15.01.1970

 

Mittelfeld

10

Stefan Effenberg

 

02.08.1968

 

5

Christian Hochstätter

 

19.10.1963

 

19

Thomas Hoersen

 

11.01.1972

 

29

Marcel Ketelaer

 

03.11.1977

 

25

Davor Krznaric

 

22.08.1975

 

17

Ioan Lupescu

 

09.12.1968

 

14

Peter Nielsen

 

03.06.1968

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 

16

Dirk Wolf

 

04.08.1972

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

30

Martin Dahlin

 

16.04.1968

 

9

Andrzej Juskowiak

 

03.11.1970

 

18

Damian Mori

 

30.09.1970

 

24

Jörgen Pettersson

 

29.09.1975

 

32

Marco Villa

 

18.07.1978

 

Trainer

 

Hannes Bongartz

 

03.10.1951

 

11. Borussia Mönchengladbach

Saisonüberblick

Die Saison nach der erfolgreichen Europameisterschaft in England begann mit neuen Trainergesichtern. Den FC Bayern München trainierte wieder Giovanni Trapattoni, Bayer 04 Leverkusen präsentierte mit Christoph Daum einen Rückkehrer aus der Türkei und beim VfB Stuttgart feierte der heutige Bundestrainer Joachim Löw seinen ersten Titel in seiner Trainerlaufbahn.

Leverkusen war auch die Überraschung der Saison. Konnte man 1995/96 mit Mühe die Klasse halten, spielte man nun um die Meisterschaft mit. Großen Anteil an dem Erfolg der Leverkusener hatte Ulf Kirsten, der auch Torschützenkönig wurde. Meister wurde Bayern am 33. Spieltag mit einem 4:2-Sieg über den VfB Stuttgart, während Leverkusen zeitgleich 0:4 in Köln verlor.

Pokalsieger wurde der VfB Stuttgart durch einen 2:0-Erfolg über den damaligen Drittligisten Energie Cottbus. Das Pokalfinale war zugleich der letzte gemeinsame Auftritt des sogenannten „Magischen Dreiecks“ beim VfB Stuttgart. Dieses bestand aus Fredi Bobi?, Giovane Élber und Krassimir Balakow, die bei den Schwaben für viel Furore sorgten. Giovane Élber wechselte allerdings nach dieser Saison zum FC Bayern München, nicht ohne jedoch mit seinen zwei Toren gegen Cottbus den VfB Stuttgart zum Pokalsieger zu machen.

Nach der Saison verabschiedete sich Jürgen Klinsmann Richtung Italien, Uwe Seeler trat vom Amt des HSV-Präsidenten zurück. Mit dem SC Freiburg, Fortuna Düsseldorf und dem FC St. Pauli verabschiedete die Liga gleich drei „Kultclubs“ am Ende der Saison.

Positive Überraschung neben Leverkusen war der VfL Bochum, der sich als Aufsteiger für den UEFA Cup qualifizieren konnte. International lief es aus deutscher Sicht optimal, denn der FC Schalke 04 holte den UEFA Cup und Borussia Dortmund gewann die Champions League. Dies gelang deutschen Klubs zuvor nur 1975.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1997/1998

Torhüter

20

Robert Enke

 

24.08.1977

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

Abwehr

4

Patrik Andersson

 

18.08.1971

 

2

Thomas Kastenmaier

 

31.05.1966

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

12

Stephan Paßlack

 

24.08.1970

 

14

Morten Pedersen

 

12.04.1972

 

Mittelfeld

28

Valandi Anagnostou

 

15.08.1975

 

16

Chiquinho

 

21.03.1974

 

10

Stefan Effenberg

 

02.08.1968

 

21

Markus Hausweiler

 

15.04.1976

 

5

Christian Hochstätter

 

19.10.1963

 

19

Thomas Hoersen

 

11.01.1972

 

22

Marcel Ketelaer

 

03.11.1977

 

27

Sven Lintjens

 

05.10.1976

 

6

Ioan Lupescu

 

09.12.1968

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 

15

Marcel Witeczek

 

18.10.1968

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

9

Andrzej Juskowiak

 

03.11.1970

 

26

Per Pedersen

 

30.03.1969

 

11

Jörgen Pettersson

 

29.09.1975

 

18

Marco Villa

 

18.07.1978

 

23

Andriy Voronin

 

21.07.1979

 

Trainer

 

Friedel Rausch

 

27.02.1940

 

15. Borussia Mönchengladbach

Saisonüberblick

Meisterschaftsduell

Die Saison war geprägt vom Titel-Zweikampf zwischen dem 1. FC Kaiserslautern, der gerade aus der 2. Bundesliga aufgestiegen war, und dem Titelverteidiger FC Bayern München. Bereits am ersten Spieltag – als noch nicht absehbar war, dass diese Partie das Spitzenduell der Saison werden würde – kam es zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Vereine. Der FCK, trainiert von Otto Rehhagel, gewann sensationell mit 1:0 im Münchner Olympiastadion. Besondere Brisanz gewann dieser Sieg dadurch, dass es Rehhagels erstes Spiel gegen den FCB seit seiner dortigen Entlassung 1996 war. Durch ein 1:0 gegen Hertha BSC erklomm der FCK am zweiten Spieltag die Tabellenspitze und hielt die Spitzenposition danach ohne Unterbrechung vom vierten bis zum letzten Spieltag inne. Auch das Rückspiel gegen den FC Bayern am Betzenberg gewann der FCK (2:0), und trotz einer Schwächephase gegen Ende der Rückrunde sicherten sich die Lauterer vorzeitig den Meistertitel: Am vorletzten Spieltag bezwang Kaiserslautern den Mitaufsteiger VfL Wolfsburg daheim mit 4:0, während der Konkurrent aus München beim MSV Duisburg nur ein 0:0 erreichte. Lautern hatte damit vor dem letzten Spieltag einen uneinholbaren Vorsprung von vier Punkten und stand als Meister fest.

Der FC Bayern München unter Trainer Giovanni Trapattoni erlaubte sich neben den Niederlagen gegen den FCK weitere überraschende Punktverluste, wurde am Ende jedoch Vizemeister und gewann den DFB-Pokal. In diesem Wettbewerb konnten sich die Bayern sowohl gegen Kaiserslautern (2:1-Auswärtssieg im Achtelfinale) als auch Duisburg revanchieren (2:1-Sieg im Endspiel in Berlin). In der Champions League hingegen zog man im deutschen Duell gegen Borussia Dortmund den Kürzeren.

Der 1. FCK und der FCB qualifizierten sich für die Champions League; für den Europapokal der Pokalsieger, der 1998/99 letztmals ausgespielt wurde, qualifizierte sich somit der unterlegene Pokalfinalist aus Duisburg.

Entscheidungen am letzten Spieltag

Da die Meisterfrage vorzeitig entschieden war, ging es am letzten Spieltag nur noch um die Europapokalplätze und die Abstiegsplätze. Bayer 04 Leverkusen stand bereits als Dritter und somit UEFA-Pokal-Teilnehmer fest; zudem qualifizierten sich der FC Schalke 04 und der VfB Stuttgart. Das Nachsehen hatten Werder Bremen, das im direkten Duell in Stuttgart unterlag, und Hansa Rostock, dem nach einer überragenden Saison der sechste Platz und der Einzug in den UI-Cup blieb.

Arminia Bielefeld stand vorzeitig als Absteiger fest. Mit in die 2. Bundesliga ging das Gründungsmitglied 1. FC Köln, der erstmals absteigen musste, und nach elf Jahren erster Liga der Karlsruher SC. Der KSC, am ersten und dritten Spieltag Tabellenführer, rutschte nach einem 2:4 in Rostock auf den drittletzten Platz (mit 38 Punkten stieg der KSC mit der bisher (Stand 2012) höchsten Punktzahl seit Einführung der 3-Punkte-Regel aus der Bundesliga ab), während Borussia Mönchengladbach sich durch ein 2:0 in Wolfsburg rettete. Durch den Kölner Abstieg ist der Hamburger SV seit 1998 der letzte »Dinosaurier«, also der einzige Bundesligaverein, der seit der ersten Saison 1963/64 immer dabei gewesen ist.

Übrige Vereine

Neben Kaiserslautern blieben auch die anderen beiden Aufsteiger VfL Wolfsburg und Hertha BSC in der Liga. Alle Aufsteiger waren bis 2006 ohne Unterbrechung in der ersten Liga vertreten.

Borussia Dortmund konnte mit dem neuen Trainer Nevio Scala die hohen Erwartungen nicht erfüllen, erreichte in der Champions League jedoch das Halbfinale, wo der BVB gegen Real Madrid ausschied. Im deutschen Duell gegen Bayern München hatten die Dortmunder im Viertelfinale die Oberhand behalten (0:0 auswärts, 1:0 nach Verlängerung zu Hause). Der VfB Stuttgart unter Joachim Löw erreichte im Europapokal der Pokalsieger das Finale, scheiterte dann allerdings in Stockholm mit 0:1 am FC Chelsea. Trotz eines vierten Tabellenplatzes und der damit verbundenen Qualifikation für den UEFA-Pokal wurde Löw am Saisonende entlassen und durch Winfried Schäfer ersetzt.

Verschiedenes

Legendär wurde eine Pressekonferenz von Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni, die mit den Zitaten: »Flasche leer«, »Was erlaube Strunz« und »Ich habe fertig« in den deutschen Sprachgebrauch einging. Am 27. Spieltag wurden wegen Castortransporten mehrere Begegnungen abgesagt. Sie wurden nach dem 32. Spieltag nachgeholt, was von einigen Seiten als Wettbewerbsverzerrung kritisiert wurde.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1998/1999

Torhüter

29

Thorsten Albustin

 

04.01.1974

 

20

Robert Enke

 

24.08.1977

 

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

Abwehr

4

Patrik Andersson

 

18.08.1971

 

25

Sla?an Ašanin

 

13.08.1971

 

35

Max Eberl

 

21.09.1973

 

31

Thomas Eichin

 

09.10.1966

 

19

Michael Frontzeck

 

26.03.1964

 

2

Vladimir Ivanov

 

06.02.1973

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

24

Stephan Paßlack

 

24.08.1970

 

14

Markus Reiter

 

10.08.1976

 

Mittelfeld

17

Valandi Anagnostou

 

15.08.1975

 

16

Chiquinho

 

21.03.1974

 

26

Sebastian Deisler

 

05.01.1980

 

20

Matthias Hagner

 

15.08.1974

 

21

Markus Hausweiler

 

15.04.1976

 

22

Marcel Ketelaer

 

03.11.1977

 

7

Karlheinz Pflipsen

 

31.10.1970

 

13

Martin Schneider

 

24.11.1968

 

18

Željko Sopi?

 

24.07.1974

 

12

Marcel Witeczek

 

18.10.1968

 

8

Peter Wynhoff

 

29.10.1968

 

Sturm

9

Markus Feldhoff

 

29.08.1974

 

36

Berkant Göktan

 

12.12.1980

 

11

Jörgen Pettersson

 

29.09.1975

 

10

Toni Polster

 

10.03.1964

 

23

Andriy Voronin

 

21.07.1979

 

Trainer

 

Rainer Bonhof

 

29.03.1952

 

Co-Trainer

 

Manfred Stefes

 

28.03.1967

 

 

18. Borussia Mönchengladbach, Abstieg in Liga II

Saisonüberblick

Während Bayern München mit 15 Punkten Differenz Deutscher Meister und der einen Punkt vor der

Abstiegszone liegende SV Werder Bremen DFB-Pokalsieger gegen die Bayern wurde, galten besonders

 zwei Ereignisse als prägend für die Saison: Das Finale der Champions League zwischen Bayern München

 und Manchester United (1:2, zwei Tore Manchesters in der Nachspielzeit) und die Abstiegsentscheidung

 am letzten Spieltag der Bundesliga. Der dritte Platz für Hertha BSC war deren beste Platzierung seit 1978.

Letzter Spieltag

Vor dem letzten Spieltag am 29. Mai 1999 standen Borussia Mönchengladbach und der VfL Bochum

bereits als Absteiger fest. Für die Gladbacher war es der erste Abstieg überhaupt nach 34-jähriger

Bundesligazugehörigkeit. Zwischen dem 1. FC Nürnberg, dem VfB Stuttgart, dem SC Freiburg,

Hansa Rostock und Eintracht Frankfurt musste der dritte Absteiger ermittelt werden.

 

 

Bor. Mönchengladbach .:. Kader 1999/2000 = 2 Bundesliga

Torhüter

1

Uwe Kamps

 

12.06.1964

 

12

Bernd Meier

 

11.02.1972

 

Abwehr

5

Sla?an Ašanin

 

13.08.1971

 

23

Damir Buri?

 

07.07.1964

 

2

Max Eberl

 

21.09.1973

 

19

Michael Frontzeck

 

26.03.1964

 

3

Michael Klinkert

 

07.07.1968

 

17

Quido Lanzaat

 

30.09.1979

 

15

Marcelo Pletsch

 

13.05.1976

 

14

Markus Reiter

 

10.08.1976

 

6

Thomas Vogel

 

01.03.1967

 

Mittelfeld

16

Chiquinho

 

21.03.1974

 

6

Igor Demo

 

18.09.1975

 

20

Matthias Hagner

 

15.08.1974

 

21

Markus Hausweiler

 

15.04.1976

 

22

Marcel Ketelaer

 

03.11.1977

 

19

Bernd Korzynietz

 

08.09.1979

 

7

Peter Nielsen

 

03.06.1968

 

18

Željko Sopi?

 

24.07.1974

 

11

Marcel Witeczek

 

18.10.1968

 

Sturm

18

Nico Frommer

 

08.04.1978

 

7

Aleksandr Grebenozhko

 

04.12.1978

 

9

Arie van Lent

 

31.08.1970

 

23

Andriy Voronin

 

21.07.1979

 

Trainer

 

Hans Meyer

 

03.11.1942

 

Co-Trainer

 

Manfred Stefes

 

28.03.1967

 

 

 

 

 

 

5. Borussia Möncherngladbach

Aufstieg

Neben dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum stieg Energie Cottbus in die Bundesliga auf. Erst 1997

aus der Regionalliga aufgestiegen, war Cottbus der vierte Bundesligist aus der ehemaligen

DDR-Oberliga nach Hansa Rostock, Dynamo Dresden und dem VfB Leipzig.

Abstieg

Tennis Borussia wurde am 5. Juni 2000 nachträglich für die abgelaufene Saison die Lizenz entzogen.

Gemäß DFB-Regularien wurde Berlin auf den letzten Platz der Tabelle gesetzt. Durch diese

Entscheidung blieben die Stuttgarter Kickers trotz sportlichem Abstieg in der Liga. Neben Berlin,

Karlsruhe und Offenbach stieg auch Fortuna Köln in die Drittklassigkeit. Damit endete die längste

ununterbrochene Zugehörigkeit (26 Jahre) eines Vereins zur 2. Bundesliga.

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